Die Schule Obersiggenthal wurde am 11. März von Regierungsrat Alex Hürzeler und Christian Aeberli, Chef Abteilung Volksschule, besucht. Auf die beiden Herren wartete ein abwechslungsreiches Programm.

Jedes Jahr besichtigen Herr Hürzeler und Herr Aeberli verschiedene Schulen, um sich ein Bild vom Unterrichtsalltag in den Aargauer Schulen zu machen. Der Zufall wollte es, dass in diesem Frühling die Schule Obersiggenthal an der Reihe war. Das Ziel der Schule war es, ein möglichst breites Bild des Unterrichtsgeschehens zu vermitteln. An vier verschiedenen Standorten wurden insgesamt sieben Klassen ausgewählt. Vom Kindergarten bis zur 9. Klasse waren alle Stufen vertreten. Beide Herren nutzten die Gelegenheit und tauschten sich intensiv mit den Schülerinnen und Schüler wie auch den Lehrpersonen aus. Sie erhielten dabei Einblick in die vielfältigen Unterrichtsmethoden, die heute an der Schule Obersiggenthal eingesetzt werden.

Nebst den Unterrichtsbesuchen gab es Gespräche mit Lehrpersonen und der Schulführung. Gegenseitig wurden Fragen gestellt, die viel mit den aktuellen Bildungsprojekten wie zum Beispiel dem neuen Aargauer Lehrplan zu tun hatten. Aber auch die Schülerinnen und Schüler hatten ihr Austauschgefäss: Logisch, dass im Oberstufenparlament ganz andere Themen wie zum Beispiel der Getränkeautomat oder Pausensnacks interessierten.

Kulinarisch ging es auch beim letzten Unterrichtsbesuch weiter. Die zweite Realklasse bereitete den Herren im Hauswirtschaftsunterricht ein leckeres Mahl zu. Bei Speis und Trank lässt sich besonders gut diskutieren. Kein Wunder, dass der Besuch dann insgesamt eine halbe Stunde länger als vorgesehen dauerte.

Im Schlussgespräch mit der Schulführung zeigten sich Herr Hürzeler und Herr Aeberli besonders beeindruckt darüber, wie die Lehrpersonen pädagogisch adäquat und engagiert mit den doch recht heterogenen Schülerinnen und Schüler umgegangen sind. Ebenfalls aufgefallen sind im Verlauf des Morgens die vielen verschiedenen, stark ausgelasteten Standorte der Schule Obersiggenthal und den damit verbundenen hohen Bedarf nach zusätzlichem Schulraum. Ein Umstand, der nicht nur die alltägliche Zusammenarbeit innerhalb der Schule sondern auch den Transfer im Verlauf des Besuches erschwerte. Regen, Wind und Schneeschauer trugen ihren Teil dazu bei. Aber die gute Laune konnte dadurch nicht vertrieben werden.

Bruno Glettig, Schulleitung