Hägendorf

Herbstwanderung der Kreisschule Untergäu

megaphoneLeserbeitrag aus HägendorfHägendorf
Die Schülerinnen der Kreisschule Unterbau erkunden die Jurahöhen

Trittsichere Schüler

Die Schülerinnen der Kreisschule Unterbau erkunden die Jurahöhen

Herbstwanderung der Kreisschule Untergäu

Was darf eine Schule noch tun in Corona-Zeiten? Das Schutzkonzept Cocon+ bzw. Container erlaubte es bisher, den Unterricht mit den nötigen Schutzmassnahmen annähernd «normal» durchzuführen. Allerdings findet Schule nicht nur in der Schule statt, sondern auch draussen, sei es auf Exkursionen, Schulreisen und Lagern. Das alles sind wichtige mitunter soziale Erlebnisse für die Schülerinnen und Schüler; rausgehen eröffnet ihnen aber auch ganz andere spannende Zugänge zu Wissensinhalten.

Etwas von allem bietet eine ausgedehnte Herbstwanderung, auf die die Kreisschule Untergäu nicht verzichten wollte. Um den Schutzmassnahmen möglichst gerecht zu werden, bildeten die Schülerinnen und Schüler viele kleine Cocons, die jeweils von einem anderen Startpunkt die Wanderung unter die Füsse nahmen. Das Ziel war für alle die Belchenfluh und schlussendlich das Schulhaus Thalacker in Hägendorf. Zu unterschiedlichen Zeiten marschierten die Gruppen also dem Ziel entgegen und zwar ausgehend von Holderbank, Waldenburg, Läufelfingen, Egerkingen, Langenbruck und Hauenstein.

Das Wetter spielte Ende Oktober April. Sonne, Wolken, Wind und feiner Regen wechselten sich ohne Regelmässigkeit ab, parallel dazu schwitzten und fröstelten die Jugendlichen ebenfalls abwechselnd. Der Boden war von den Regenfällen der Vortage noch nass und führte zu ein paar fordernden aber durchaus lustigen Rutschpartien – einige Hosenböden zeugten davon. Man kann von der heutigen Jugend halten, was man will – die der Kreisschule Untergäu sind fit und eine Wanderung mit ihnen ist immer ein tolles Erlebnis.

Simon Herzig

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