Brugg

Eine Reise in die Vergangenheit

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Ein Parcours der etwas anderen Art...

Ein Parcours der etwas anderen Art...

Ein Artikel von Johanna Ruoff und Liv Cordey, Klasse B2b

Das alljährliche Schülerfest der Bezirksschule Brugg hat dieses Jahr ganz unter dem Motto 70er-, 80er- und 90er-Jahre stattgefunden. Die Schülerinnen und Schüler verbrachten einen unvergesslichen Abend.

 30. Januar 2020: Im Schulhaus herrschte emsiges Treiben. Die Vorbereitungen waren in vollem Gange. Schon seit Wochen bereiten sich die Schülerinnen und Schüler der Bezirksschule Brugg auf diesen speziellen Anlass vor. Schritt für Schritt wurden die Pläne in die Wirklichkeit umgesetzt, das Schulhaus verwandelte sich langsam, aber sicher in eine der Vergangenheit entsprungene Festbude.

Um 19.00 Uhr war es dann so weit. Die Jugendlichen strömten in Scharen durch den Eingang. Trotz des Regens waren die Schülerinnen und Schüler gut gelaunt. Fein herausgeputzt und in sorgfältig ausgesuchten Outfits verteilten sie sich im Schulhaus, welches nun fast nicht mehr als solches zu erkennen war. Musik spielte, die Stimmung war ausgelassen. Von den Essensständen wehte ein verführerischer Duft herüber, der viele der Besucherinnen und Besucher anlockte, sich erst einmal eine Stärkung zu holen. «Wie wäre es mit einem Hotdog oder einer Crêpe?», fragten die bunten Werbeplakate. Wegen des grossen Ansturmes kamen die Betreuer der Essensstände mit den Bestellungen teils gar nicht hinterher. Gut besucht war auch der Karaokestand der Klasse 2L. Klassiker der 70er-, 80er- und 90er-Jahre ertönten aus den Lautsprechern, die Singenden und Zuhörenden wiegten sich im Takt. Beim Kahoot-Quiz der Klasse 2b stieg die Spannung von Runde zu Runde merklich an. Wer würde den nächsten Durchgang gewinnen? Fieberhaft wurde geraten, Erleichterung und Enttäuschung wechselten sich ab. Um 22.00 Uhr wurde der erfolgreichste Stand des Abends mit einem Preis belohnt. Der diesjährige Sieger war der Rööselistand. Die voll mit Rosen gefüllten Vasen waren in Rekordzeit ausgekauft. Viele der Schülerinnen und Schüler trugen eine solche mit nach Hause, am Stängel eine liebevolle Botschaft befestigt. Um 22.30 Uhr war das Fest vorbei, langsam leerte sich das Schulhaus. «Ich habe fast einen Drittel des Abends am Karaokestand verbracht!», erklärte ein Schüler der Klasse 2b und lachte glücklich. Der Karaokestand war tatsächlich beinahe eine Konkurrenz für die Disco, in der sich nur wenige Jugendliche aufhielten.

Am Tag danach wurde aufgeräumt. Langsam wurden die festlich dekorierten Stände wieder zu Schulzimmern. Man liess die Ereignisse des letzten Abends revue passieren. Die Stimmung war gut gewesen, da war man sich einig. Viele hatten Erinnerungen gesammelt, die ihnen im Gedächtnis bleiben würden.

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