Laufenburg

Der Nuntius Erzbischof Thomas Gullickson in der Bruderklausenkappelle in Etzgen

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Die Priesterbruderschaft St. Petrus, Pater Markus Schmidt, FSSP, durfte am 16. August Seine Exzellenz Nuntius Erzbischof Thomas Gullickson in der Bruderklausenkapelle in Etzgen willkommen heissen. Zu Beginn der heiligen Messe im ausserordentlichen Ritus stellte Pater Schmidt seine Exzellenz den Gläubigen vor. Thomas Edward Gullickson wurde am 14. August 1950 in Sioux Falls, USA geboren, wo er mit seinen Eltern und Geschwistern aufwuchs. Nach seinem Philosophie- und Theologiestudium erhielt er am 27. Juni 1976 die Priesterweihe in seiner Heimatstadt, Sioux Falls. Am 1. Mai 1985 trat er in den Diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls ein. Papst Johannes Paul II. ernannte ihn am 2. Oktober 2004 zum Titularerzbischof von Polymartium und zum Apostolischen Nuntius für Trinidad und Tobago. Papst Benedikt XVI. berief ihn am 21. Mai 2011 zum Apostolischen Nuntius in die Ukraine. Papst Franziskus ernannte ihn am 5. September 2015 zum Apostolischen Nuntius für die Schweiz und Lichtenstein mit Sitz in Bern.

Der Nuntius Gullickson wurde vor der heiligen Messe von Pater Schmidt und Pater Gräuter eingekleidet mit den liturgischen Gewändern. Der Tagesheilige Joachim, Vater der allerseligsten Jungfrau Maria, wurde gefeiert. Bei dieser einfachen Abendmesse wurde die Lesung aus Sirach 31, 8-11 vorgelesen. „Selig der Mann, der ohne Makel befunden ward, der nicht dem Gold nachging und seine Hoffnung nicht auf Geld und Reichtümer setzte.“ Weiter hörte man vom Nuntius aus dem Evangelium nach Matthäus 1, 1-16: „Buch der Abstammung Jesu Christi, des Sohnes David, des Sohnes Abrahams, des …. .“ So hörten die Gläubigen aus der Predigt vom Nuntius Gullickson: „ Das wenige, das über den Heiligen Joachim überliefert wurde, ist dass er nicht viel Glück im Leben hatte. Wegen des grossen Unglücks ohne Nachkommen zu sein, hörte er den Tempeldienst auf und ging in die Wüste um Busse zu tun. Er legte sein Leben in die Hände Gottes. So konnte ihm seine Frau Anna im hohen Alter noch ein Kind, Maria, die dann die Mutter von Jesus wurde, schenken. Die Abstammung von Jesus laut Evangelium geht aber vom Stamm Davids hervor. Der natürliche Zweig wird also durch Josef bestimmt und nicht durch Marias Vater Joachim.

Nun begann der zweite Hauptteil, die Opfermesse. Und bei der Austeilung der Heiligen Kommunion spielte auf der Geige die zwölf jährige Helena Schraner, die wundervolle Meditation aus der Oper „Thais“ von J. Massenet, zu Ehre Gottes.

Nach dem Segen des Nuntius Gullickson konnten alle mit ihm, beim Apero vor der Kapelle, gemütlich den Abend ausklingen lassen.

Lengnau, den 28.8.2019

Marianne Baldinger-Lang

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