Der Christkatholische Männerverein organisierte das traditionelle, immer Ende Oktober im Kirchgemeindesaal stattfindende Jassturnier, dieses Mal auf dem Allerheiligenberg. Weil einige gute und engagierte Jasser des Männervereins im Stadtpark wohnen und diese während des Umbaus auf dem Allerheiligenberg leben, wurde der Austragungsort  kurzerhand verlegt. So war es naheliegend, dass das Jassen für alle Bewohner des Altersheims geöffnet wurde.

Bei strahlendem Sonnenschein fuhren ein paar Mitglieder des Männervereins auf den Berg, wo sich nach und nach auch die teilnehmenden Heimbewohner im Mehrzweckraum einfanden. Nach einer herzlichen Begrüssung wurden die Turnierregeln erklärt, die für einige etwas gewöhnungsbedürftig waren, denn jedes Spiel zählte höchstens 157 Punkte und Weis und Stöck galten auch nicht. Es konnten vier Vierergruppen gebildet werden mit acht Teilnehmenden vom Stadtpark und acht Jassern der Kirchgemeinde. In der ersten Runde wurde wegen der ungewohnten Regeln noch etwas zögernd gespielt, aber dann entwickelte sich ein guter Turniergeist und alle hatten grossen Spass am Spiel. Am meisten Punkte erzielte Ruedi Schibli und der zweite Rang belegte Kuno Flury.

Die Bewohner des Stadtparks bedankten sich für den kurzweiligen Nachmittag und die gute Gesellschaft. Die Oltner fuhren nach einem guten Nachtessen zufrieden nach Hause, denn das gemeinsame Jassen mit den Heimbewohnern war auch für sie eine Bereicherung.

Brigitta Köhl