Für Helena und Werner Studer war es nicht einfach zu entscheiden, ob die geplante Tour  am 19. Februar nach Marbachegg, oder eine Ersatztour ins Wallis zu unternehmen sei. Dies wegen den anfänglich misslichen Wettervorhersagen. Jedoch bereits morgens um 6.59 zur Rushhour bestiegen 4 Wanderer und 17 Wanderinnen der Bergwandergruppe Olten den Zug Richtung Bern. Von dort weiter mit der BLS und Postauto nach Marbach. Gespannt bestiegen wir die Gondel auf die Marbachegg (1469 m) und hofften sehr,  oberhalb der Nebeldecke anzukommen. Leider war dies nicht der Fall und wir kamen in einer dicken „Nebelsuppe“ an. Im Berggasthaus genossen wir Café und Gipfeli.  Freundlicherweise wurden uns Wanderprospekte verteilt mit Fotos vom prächtigen Alpenpanorama. Auch Werner informierte die Gruppe, wo die Schrattenfluh, der Hohgant und weitere Gipfel zu sehen wären. Nachdem die Schneekrallen montiert und Wanderstöcke eingerichtet  waren, zogen Werner und Helena die gelben Warnwesten an, sodass die Skifahrer uns im unteren Teil beim Ueberqueren der Skipisten im Nebel rechtzeitig sehen konnten.  Beim über 600 m langen Abstieg auf guten Schneewegen wurde die Sicht immer besser. Wunderschöne, mit dichtem Giecht überzogene Tannen zogen unsere Blicke auf sich. Nach rund 2 Stunden im Tal angekommen,  kehrten wir im Rest. Alpenrose in Bumbach zum Mittagessen ein. Gestärkt nahmen wir den zweiten Teil unserer Wanderung, parallel zur Langlaufloipe gehend, unter die Füsse. Wir kreuzten auch den Themenweg von Beat Feuz.  Im Verlauf des Nachmittags riss die Nebeldecke auf und wir konnten ein wenig Sonne tanken und die umliegenden Gipfel bewundern.  Schnell wurden auch die Fotoapparate und Handys aus dem Rucksack geholt, um die schöne Winterlandschaft im Bild festzuhalten.  Nach knapp 1 ½ Stunden erreichten wir das Kemmeriboden-Bad. Wir wurden aber schon am Morgen darüber informiert, dass es hier keinen Schlusskaffee mit Meringues geben werde. Aber mit Interesse besichtigten wir die Iglu‘s, in welchen in verschiedenen kleinen Eiszimmern übernachtet werden kann. Das Postauto brachte uns anschliessend zurück nach Escholzmatt. Im Café Limacher kehrten wir vor der Heimreise ein und genossen den Schlusskaffee und das langersehnte Dessert. Mit vielen Gesprächen und Eindrücken von diesem Tag, kamen wir gutgelaunt in Olten an. Ein herzliches Dankeschön an unser Wanderleiter-Ehepaar für die umsichtig und sorgfältig organisierte Wanderung. Alle freuen sich auf die nächste Tour. 

Programm und Informationen erhält man unter: www.bergwandergruppe-olten.ch   Auskünfte unter 079 570 05 02 oder mittels E-Mail an wernerstu@bluewin.ch.     

Silvia Gysin