Spreitenbach

Auf dem Guyer-Zeller-Industrielehrpfad von Kempten nach Bauma

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Nach vier Monaten Covid-19 Pause fand am Mittwoch 22. Juli wieder eine Monatswanderung statt. 32 Wanderinnen und Wanderer plus 1 Hund standen am Morgen erwartungsvoll auf dem Bahnhof Killwangen bereit. Mit Umsteigen in Stettbach fuhr man mit der S-Bahn nach Kempten, wo zur Wanderung durch das romantische Kemptnertobel gestartet wurde. Und nun marschierte die Wanderschar dem Aabach entlang, vorbei an einem Weiher zur alten Nagelfabrik in welcher heute ein Kultur-zentrum untergebracht ist. Dort trat man in den Wald ein und wanderte vorbei an einem Wasserfall und an Feuerstellen und stand bald darauf staunend vor einem hohen gemauerten Steinturm. Laut Auskunft der Wanderleitung sollte dieser die Fabriken in der Nähe mit Wasserkraft versorgen. Dazu wurde das Wasser im Aabach gestaut und durch eine Leitung auf die Turbine im Turm geleitet. Über ein Räderwerk im Turm wurde die Kraft mittels Transmission durch ein langes Drahtseil zur Fabrik übertragen. Nach rund 1 3/4 Stunden Wanderzeit erreichte man Bäretswil wo im Restaurant Bahnhof zum Mittagessen aufgedeckt war. Nach Salat, Lasagne und selbstgemachter Tiramisu konnte noch der obligate Kaffee bestellt werden, bevor zur Nachmittagswanderung gestartet wurde. Einmal links, einmal rechts vom Wissenbach marschierte man nun, zum Teil auf etwas ruppigen Naturwegen Richtung Bauma. Dabei ging es über viele Brücken welche den Wissenbach oder kleine Tobel überspannten. Auch am Nachmittag waren etliche Feuerstellen, Rastplätze und nochmals ein imposanter Wasserfall zu sehen. In Bauma angekommen, blieb vor der Weiterfahrt noch genügend Zeit, um sich die alten Wagen der Dampfbahn Bauma-Hinwil anzuschauen. Unter anderem ein Salonwagen und ein Jasswagen. Bald darauf stieg man in den Bus ein, welcher die Wanderschar nach Pfäffikon brachte. Und dort ging es, per S- Bahn zurück nach Killwangen-Spreitenbach. Alle Teilnehmer waren sich einig: Es war toll, dass wieder eine Wanderung durchgeführt werden konnte. Und trotz Maskenpflicht war sogar die Fahrt in Zug und Bus zu ertragen.

                                                     Wandergruppe Spreitenbach

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