Zwischenruf
Die Kantonspolizei: Das neue Basler Medienhaus

Elodie Kolb
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Die Basler Kantonspolizei kommuniziert auf verschiedenen Kanälen.

Die Basler Kantonspolizei kommuniziert auf verschiedenen Kanälen.

Kantonspolizei BS

Die Basler Polizei hat die Kommunikation entdeckt. Zwar sind die Schugger gegenüber den traditionellen Medien weiterhin verschwiegen – umso zugänglicher zeigen sie sich aber auf ihren eigenen Kanälen, von denen es immer mehr gibt. Von der Polizei-Zeitschrift «Basilea Info», über zwei «Instagram-Cops» bis zu actionreichen und eindeutig aufwendig produzierten Videos.

Die Basler Kantonspolizei teilt Schnipsel aus dem Polizeialltag auf einer Unzahl verschiedener Kanäle. Mit den Autoposern pflegen sie in den sozialen Medien gar regen Austausch und rufen auch mal ironisch zur Kontrolle von aufgemotzten Wagen auf. Das jüngste Kind: «Basilea Copcast», ein Podcast, der «Fakten, Hintergründe und Einblicke in die Arbeit» verspricht. Dass man nur wenig hinter die Kulissen der Polizeiarbeit sieht, ist klar: Aus polizeitaktischen Gründen, würde die Begründung wohl heissen.

Was kommt als Nächstes? Mit dem vormaligen Fernsehjournalisten, der kürzlich zur Kommunikationsabteilung der Kantonspolizei gewechselt hat, kann wohl nur eine eigene Newssendung folgen. Oder doch ein Pub-Quiz? Oder gar Livestreams von Einsätzen, gefilmt mit Body Cams? Wir hätten einen Slogan für das neue Bebbi-Cop-TV: «Sei live dabei – mit der Basler Polizei!»

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