Neozoen
Basel-Stadt droht eine Vermehrung der Tigermücke

Die starken Regenfälle der vergangenen Wochen haben viel stehendes Wasser erzeugt, in welchem Tigermücken Brutstätten errichten können. Die Kombination mit der jetzigen Schönwetterperiode könnte zu einer starken Vermehrung der Tigermücke führen.

Lea Meister
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Tigermücken können sehr lästig sein, weshalb der Kanton vor einer starken Ausbreitung warnt.

Tigermücken können sehr lästig sein, weshalb der Kanton vor einer starken Ausbreitung warnt.

A. Albopictus

Der Kanton Basel-Stadt weist in einer Medienmitteilung vom Mittwoch auf die Möglichkeit des rasanten Anwachsens der Tigermücken-Population hin. Die Bevölkerung wird darin gebeten, vermehrt auf mögliche Brutstätten zu achten und diese zu eliminieren.

Als Brutstätten kommen fast alle Behälter in Frage, die Wasser aufnehmen können. Haushaltsgegenstände, Regentonnen oder Pfützen sind dabei am wahrscheinlichsten betroffen. Die warmen Temperaturen, die für die kommende Zeit prognostiziert seien, könnten für die richtige Wassertemperatur sorgen und eine schnelle Entwicklung der Mückenlarven begünstigen.

Mehrere Stiche einer Tigermücke könnten sehr mühsam sein. Auch das Übertragungsrisiko von Krankheiten steigt bei einer wachsenden Tigermückenpopulation an. Bisher wurde allerdings noch keine solche nachgewiesen in der Schweiz.

Drei einfache Massnahmen zur Vermeidung von Brutstätten

Brutstätten lassen sich einfach vermeiden. Der Kanton nennt hierfür drei einfache Massnahmen: leeren, abdecken und reinigen von Gefässen, die Wasser auffangen könnten. Im Auftrag vom Kantonalen Laboratorium Basel-Stadt und dem Amt für Umweltschutz und Energie Basel-Landschaft wurde ein Erklärvideo erstellt, in dem die Massnahmen gegen Tigermücken dargestellt werden:

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