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Der ewige Fabian Frei verlängert seinen Vertrag beim FC Basel um zwei Jahre

Der FC Basel verlängert den Vertrag mit Fabian Frei bis 2024. Der Spieler selbst ist auf Rekordjagd. Und hat ein ganz grosses Ziel vor Augen.

Céline Feller
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Bei Fabian Frei läufts: Auf eine gute Hinrunde folgte das Nati-Aufgebot, nun die Vertragsverlängerung und wohl bald der Titel als Rekordspieler des FC Basel.

Bei Fabian Frei läufts: Auf eine gute Hinrunde folgte das Nati-Aufgebot, nun die Vertragsverlängerung und wohl bald der Titel als Rekordspieler des FC Basel.

Keystone

Wenn es läuft, wie es immer läuft, und Fabian Frei alle anstehenden Spiele absolviert, dann wird er im April einen grossen Grund zur Freude haben. Dann wird er Massimo Ceccaroni als Rekordspieler des FC Basel ablösen. 14 Einsätze fehlen ihm dazu noch, aktuell steht er bei 438 Pflichtspielen, Ceccaronis magische Marke liegt bei 452 Partien.

Aber weil bei Fabian Frei im Moment gefühlt sowieso alles läuft, hat er schon jetzt einen weiteren Grund zur Freude. Denn der 33-Jährige hat seinen Vertrag beim FC Basel bis 2024 verlängert. Um zwei weitere Jahre, «so, wie ich mir das von Herzen gewünscht habe», wie Frei selbst dazu sagt. Frei weiter:

«Diese Unterschrift heisst für mich grosse Freude, weiterhin Teil dieses super Vereins sein zu dürfen. Es ist natürlich auch ein gewisser Stolz auf mich selbst vorhanden, in doch bereits fortgeschrittenem Alter noch einmal einen solchen Vertrag unterschreiben zu dürfen.»

Dass es geklappt hat mit der Verlängerung, hat einerseits logischerweise mit Freis einmal mehr konstant guten Leistungen auf verschiedenen Positionen zu tun. Aber nicht nur.

Verbunden mit dem FC Basel seit er 15 Jahre alt ist

Sondern auch damit, dass Frei auf einen bedeutenden Teil seines Fixlohnes verzichten wird. Ein Zeichen von Verbundenheit mit jenem Klub, zu dem er als 15-Jähriger gestossen ist und den er nur zwei Mal für kurze Zeit verlassen hat. Und auch wenn der Frauenfelder Frei nicht Baseldeutsch spricht, nicht von hier stammt, ist er längst zu einer Identifikationsfigur gereift. Zu einer Führungsperson, die auch in den zuletzt schwierigen Jahren immer dem Verein treu geblieben ist und in Krisenzeiten gegen aussen den Kopf hingehalten hat.

Dass er sich seinen ohnehin schon beachtlichen Status nun nicht nur noch vergolden kann mit einem Rekord, der einer für die Ewigkeit sein könnte, sondern an diesem noch zwei weitere Jahre arbeiten darf, «ist ein schöner Nebeneffekt. Ich habe aber nicht verlängert, um Massimo abzufangen», sagt Frei. Seine Verlängerung habe vor allem ein Ziel:

«Ich möchte den Meisterkübel endlich wieder zurück nach Basel holen.»

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