Krieg in der Ukraine
Schulkinder aus der Ukraine können ab Mittwoch in die Primarschule in Allschwil

Acht Primarschülerinnen und Primarschüler aus der Ukraine werden ab Mittwoch in Allschwil die Schule besuchen können. Vor allem das Finden einer geeigneten Lehrperson habe eine Herausforderung dargestellt.

Lea Meister
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Kinder einer 6. Klasse in Allschwil.

Kinder einer 6. Klasse in Allschwil.

Symbolbild: Keystone

Die Lehrperson, die die Kinder zwischen 8 und 12 Jahren unterrichten wird, spricht russisch und ist mit dem ukrainischen Bildungssystem vertraut. Dies teilt die Schulleitung der Primarstufe Allschwil am Dienstag mit.

«Wir sind sehr froh, eine Lehrperson gefunden zu haben, die mit den Unterrichtsformen vertraut ist und sich mit den Kindern verständigen kann», wird Martin Münch, der Rektor der Primarstufe in der Medienmitteilung zitiert.

Pädagogisch und emotional sollen die Kinder möglichst angenehm starten können

Es handle sich dabei um einen guten Weg, den Kindern einen möglichst angenehmen Start zu ermöglichen, sowohl aus pädagogischer wie auch aus emotionaler Sicht. Vor allem das Finden einer geeigneten Lehrperson habe eine Herausforderung dargestellt.

Die Klasse könne bis zu 13 Kinder aufnehmen, bei weitere Flüchtlingskindern müsse eine zweite Klasse eröffnet werden. Wenn die Deutschkenntnisse der Kinder ausreichen, werden sie dann von der Fremdsprachenintegrationsklasse in eine ihrem Alter und ihren Fähigkeiten entsprechende Regelklasse integriert.