Radikaler Vorschlag
Grünen-Grossrat Michael Wüthrich will Freipass für Schulschwänzer

Grossrat Michael Wüthrich (Grüne) macht einen radikalen Vorschlag: Der Besuch des Unterrichts soll nach dem Ende der obligatorischen Schulzeit freiwillig sein. Sein Vorschlag ist eine Reaktion auf den Absenzenstreit um den Baselbieter Gymnasiallehrer Martin Rüegg.

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Radikaler Vorschlag: Nach der obligatorischen Schulzeit soll der Unterricht freiwillig werden. (Symbolbild)

Radikaler Vorschlag: Nach der obligatorischen Schulzeit soll der Unterricht freiwillig werden. (Symbolbild)

Keystone

Nach dem Absenzen-Streit, der den Baselbieter Gymnasiallehrer Martin Rüegg (SP) vor das Kantonsgericht gebracht hat, beschwert sich der Basler Gymnasiallehrer und Grünen-Grossrat Michael Wüthrich. Dass Eltern den Anwalt einschalten, sei kein Einzelfall. In der „Schweiz am Sonntag“ lanciert Wüthrich nun einen radikalen Systemwechsel vor.

Nach der obligatorischen Schulzeit soll der Unterricht freiwillig werden. Nur die Prüfungen sollten obligatorisch sein. Damit würden die juristischen Streitigkeiten ein Ende haben, denkt er. Vor leeren Schulzimmern graut dem Mathematik- und Informatiklehrer nicht. Die Schüler bräuchten schliesslich den Unterricht, um die Prüfungen zu bestehen.

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