Ehemalige CVP
Der erste öffentliche Auftritt der Baselbieter Mitte-Partei

Bei der Mitgliederversammlung am Mittwoch präsentierte sich die Partei im neuen Gewand.

Aimee Baumgartner
Drucken
Anton Lauber, Elisabeth Schneider-Schneiter, Silvio Fareri, Simon Oberbeck (v.l.) bei der Versammlung.

Anton Lauber, Elisabeth Schneider-Schneiter, Silvio Fareri, Simon Oberbeck (v.l.) bei der Versammlung.

Kenneth Nars

Ein Hauch von Geschichte wehte am Mittwochabend durchs Basler Zolli-Restaurant: Dort führte die vormalige Baselbieter CVP-Kantonalpartei ihre allererste Mitgliederversammlung unter dem neuen Namen «Die Mitte Basel-Landschaft» durch.

Inhaltlich eher banal arbeitete Präsident Silvio Fareri vor allem die Parolenfassung im Hinblick auf den 13. Februar ab, zusammen mit dem Baselbieter Regierungsrat Anton Lauber, Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter und Fraktionschef Simon Oberbeck.

Widerstand vor der Abstimmung

Am 16. Juni 2021 stimmte die CVP Baselland über den Namenswechsel ab. Die 46 anwesenden Mitglieder sprachen sich fast einstimmig für den Namenswechsel aus. Niemand stimmte dagegen, lediglich vier Personen enthielten sich. Dass der Namenswechsel derart glatt über die Bühne gehen würde, war alles andere als klar. Denn Baselland galt eigentlich als eines der grossen Widerstandsnester.

Viele bekannte Parteimitglieder kämpften für das «C» in CVP und wehrten sich gegen die von der Mutterpartei angestossene Umbenennung in «Die Mitte», die im November 2020 auf nationaler Ebene aber doch vollzogen wurde. Weniger als ein Jahr vor der kantonalen Abstimmung hatten sich 43 namhafte CVPler aus der Region mit einem emotionalen Brief gegen den Wechsel geäussert.

Aktuelle Nachrichten