Arisdorf BL
Ein Todesopfer und vier Verletzte: Im Unfallauto sassen Junioren des FC Pratteln

In der Nacht auf Samstag ist es vor dem Arisdorf-Tunnel auf der Autobahn in Richtung Luzern zu einem tödlichen Unfall gekommen. Wie der FC Pratteln schreibt, handelt es sich bei den Verunfallten um A-Junioren des Clubs.

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Der Mercedes kracht zuerst in eine Mauer und kommt dann zum Stillstand: Der Unfall fordert vier Verletzte und ein Todesopfer.

Der Mercedes kracht zuerst in eine Mauer und kommt dann zum Stillstand: Der Unfall fordert vier Verletzte und ein Todesopfer.

Polizei BL

«Noch nie ist es uns schwerer gefallen, eine Medienmitteilung zu verfassen», schreibt der FC Pratteln auf seiner Facebook-Seite. Bei den vier schwer verletzten Männern im Alter von 16 bis 18 und dem verstorbenen 18-Jährigen, die in der Nacht auf Samstag in einem Mercedes AMG verunfallten, handelt es sich um A-Junioren des FC Pratteln. Sie seien zuvor am Abschlussessen im Clubhaus gewesen, an dem sie auf die bisher erfolgreiche Saison zurückblickten und Ziele für das kommende Jahr besprachen.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Baselbieter Polizei war der 18-jährige Fahrer anschliessend, kurz nach Mitternacht, auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Bern/Luzern unterwegs. Aus noch nicht restlos geklärten Gründen geriet das Auto bei der Einfahrt Arisdorf nach rechts, wo er ein erstes Mal seitlich mit der Leitplanke kollidierte. Nach rund 250 Metern geriet das Fahrzeug erneut nach rechts und kollidierte wieder mit der rechtsseitigen Leitplanke.

Bei der Sicherheitsbucht, kurz vor dem Tunnelportal, kam es zu einer erneuten Kollision, wobei das Fahrzeug frontal in eine Mauer fuhr. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich das Fahrzeug und rollte rückwärts über beide Fahrstreifen, wo es schlussendlich zum Stillstand kam.

Vier der fünf Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Ein 18-jähriger Insasse ist gemäss Angaben der Kantonspolizei Basel-Landschaft noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte im Unfallfahrzeug gestorben.

Das Auto wurde beim Unfall komplett zerstört.

Das Auto wurde beim Unfall komplett zerstört.

Polizei BL

Eine Person musste durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen werden. Die vier Verletzten wurden durch die Sanität ins Spital gebracht. Der Personenwagen erlitt Totalschaden.

Die Polizei hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Die Autobahn musste während den Bergungsarbeiten und der Sachverhaltsaufnahme in beide Richtungen komplett gesperrt werden. (cri, ksp)

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