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So kommen Sie in der Region Basel am schnellsten zur Corona-Impfung

Im Stadtkanton wurde gestern das Impfzentrum eröffnet, im Baselbiet waren erstmals mobile Impfequipen im Einsatz. Doch ein grosser Teil der Bevölkerung muss noch eine Weile warten, bis eine Corona-Impfung möglich ist. Das sind die­jenigen, die in der Region am schnellsten an eine Dosis kommen.

Kelly Spielmann
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Vorbereitung einer Covid-Impfung im Corona-Impfzentrums in Basel.

Vorbereitung einer Covid-Impfung im Corona-Impfzentrums in Basel.

Juri Junkov

Basel-Stadt

Um 13 Uhr wurde gestern mit dem Impfen begonnen. Noch bis morgen sollen 1900 Personen geimpft werden – die Termine sind bereits ausgebucht, erhalten haben sie nur Personen über 65 Jahren und solche aus Risikogruppen. Für die 3000 Termine, die in den ersten beiden Januarwochen zur Verfügung stehen, gelten die Kriterien des Bundes: Risikopatienten sowie Menschen über 75 Jahren dürfen sich dann impfen lassen. Auch diese Termine sind bereits ausgebucht, morgen Mittwoch informiert der Kanton wieder über den aktuellen Stand. Sollten dann wieder Reservationen möglich sein, können diese im Netz unter www.coronaimpfzentrumbasel.ch getätigt werden. Auch per Telefon (0800 555 655) können Impftermine gebucht werden. Diese Impfungen werden alle in der Messehalle 4 in Basel durchgeführt. Anders ist es bei Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeheimen – auch sie gehören zu denjenigen, die in der ersten Phase geimpft werden. Mobile Einheiten werden diese Impfungen im Januar vornehmen.

Baselland

Anders als im Stadtkanton wurde das Impfen gestern im Baselland nicht an einem fixen Standort, sondern durch mobile Einheiten eingeführt. Geimpft wurden Bewohnerinnen und Bewohner von Alters- und Pflegeheimen. Am 4. Januar ist die Eröffnung des Baselbieter Impfzentrums Feldreben in Muttenz vorgesehen. Anmelden kann man sich ab Dienstag auf www.bl.ch/impfen oder telefonisch via Hausarzt. Erst werden besonders vulnerable Personen bedient – auch hier bedeutet das für die ersten Impfungen bis zum 22. Januar, dass man über 75 Jahre alt sein muss. Am Montagabend hat der Kanton die Liste der Personen, die geimpft werden können, angepasst: Wo bis Montagnachmittag noch besonders gefährdete Personen auf Platz eins waren, sind es nun nur noch Personen über 75 Jahre. Erst im zweiten Schritt folgen Erwachsene mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko, danach Personen im Alter von 65 bis 74 Jahren und Erwachsene unter 65 Jahren mit chronischen Krankheiten.

Dorneck/Thierstein

Im Schwarzbubenland braucht es etwas mehr Geduld: Mit dem Impfen wird im Kanton Solothurn erst am 4. Januar begonnen. Es wird ein zentrales Impfzentrum geben, dieses ist jedoch in der Rythalle in Solothurn zu finden. Die acht mobilen Impfteams, die ebenfalls ab dem 4. Januar im Einsatz sind, impfen kantonsweit besonders gefährdete Menschen in den Alters- und Pflegeheimen. Der Einbezug einzelner dezentraler Impfstandorte wird in Zusammenarbeit mit den Grundversorgern abgeklärt, wie der Website des Kantons zu entnehmen ist. Weitere Impfzentren in ­Olten und Breitenbach sollen ausserdem Ende Februar hinzukommen. Auch im Kanton Solothurn gilt: Besonders gefährdete Personen sind als Erstes an der Reihe. Danach folgen Gesundheitspersonal, enge Kontakte gefährdeter Personen, Bewohner von Behindertenheimen oder ähnlichen Einrichtungen und zum Schluss alle anderen Erwachsenen, die sich impfen lassen wollen. Wie und wo man sich anmelden kann, ist noch nicht bekannt.