Ratschlag
Regierung will Kunschti Margarethen einer Minimalsanierung unterziehen

Der Grosse Rat lehnte das umfassende Sanierungsprojekt der Kunsteisbahn Margarethen ab. Jetzt muss sich das Parlament mit einem neuen und kostengünstigeren Vorschlag der Regierung befassen.

Silvana Schreier
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Nach der minimalen Sanierung soll die Kunsteisbahn Margarethen wieder von Freizeit- und Schulsport genutzt werden können.

Nach der minimalen Sanierung soll die Kunsteisbahn Margarethen wieder von Freizeit- und Schulsport genutzt werden können.

Roland Schmid

Rund 45 Millionen Franken sollte die eigentliche Sanierung der Kunsteisbahn Margarethen kosten. Die Regierung legte dieses Projekt Ende 2019 dem Grossen Rat vor. Dieser lehnte das Geschäft jedoch ab: zu teuer, zu langsam, kein Mehrwert, lautete das Urteil. Das Projekt lag damit wieder auf dem Tisch der Basler Regierung.

Diese hat nun ein neues Projekt entworfen und beantragt dem Grossen Rat, dieses zu überweisen. Darin soll es um eine kostengünstige Minimalsanierung der Anlage für den Freizeit- und Schulsport gehen, schreibt die Regierung. Parallel soll eine energetisch sinnvolle Eishalle für den Vereinssport gebaut werden.

Motion soll signalisieren, dass es verbindlich weitergeht

Damit entspricht die Regierung nun der Motion der Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission sowie der Bau- und Raumplanungskommission. Mit der Kommissionsmotion beantragten die Kommissionen dem Parlament, die Regierung zu verpflichten, eine konkrete Lösung zu einer Minimalsanierung der Kunschti sowie ein Projekt für eine neue Eishalle für den Vereinssport vorzulegen. Gleichzeitig soll der Vorstoss der Bevölkerung signalisieren, dass es verbindlich weitergehen soll.