Persönlich
Das Ende ist nah

Ist das schon Long-Covid oder kann das weg? Unser Kulturredaktor hat sich bereits mit den Folgen seiner Infektion arrangiert. Doch was bedeutet das für Sie als Lesende?

Stefan Strittmatter
Stefan Strittmatter
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Beim Velofahren und Treppensteigen muss bz-Kulturedaktor Stefan Strittmatter heftiger atmen als früher.

Beim Velofahren und Treppensteigen muss bz-Kulturedaktor Stefan Strittmatter heftiger atmen als früher.

Symbolbild: Peter Gerber Pressefotograf

Keine Angst, in drei bis fünf Monaten müsste der Spuk eigentlich vorbei sein. Sagte mein Hausarzt, als ich ihm unlängst einen Besuch abstattete, weil ich auch Wochen nach einer erfolgreich absolvierten Corona-Infektion ein beklemmendes Gefühl auf der Lunge verspüre.

Der Mediziner zeigte sich zuversichtlich, dass ich dank meiner Drei­fach-Impfung in spätestens einem halben Jahr meinen 15-minütigen Arbeitsweg auf dem Velo wieder in der gewohnten Spitzenzeit von 15 Minuten absolvieren kann.

Bis zu meiner vollen Genesung könne ich jedoch nicht viel mehr tun als statt der gewohnten Joggingrunden die Däumchen zu drehen. Genug Zeit also, um mich mit meiner Halbmastigkeit zu arrangieren. Und Ihnen, geschätzte Leserinnen und Leser, darzulegen, wie sich meine Symptome in meinen Texten manifestieren könnten.

Weil mir insbesondere im Endspurt zum Feierabend zuweilen die Energie zu früh ausgeht, kann das im Einzelfall dazu führen, dass ich bei den letzten Texten des Tages – etwa bei Glossen, die ganz am Schluss noch gefüllt werden wollen – unmittelbar vor der grossartigen Pointe aufgeben muss, weil mein Schnauf einfach nicht bis zum
















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