Neue Polizeiverordnung
145 statt 130 Franken pro Stunde: Ab Juli werden die Sondereinsätze der Basler Polizei teurer

Wer polizeiliche Leistungen in Anspruch nimmt, die die polizeiliche Grundversorgung überschreiten, muss in Basel-Stadt ab Juli mehr bezahlen. Dies betrifft auch die Heimspiele des FC Basel.

Aimee Baumgartner
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Polizeiaufgebot vor dem Match FC St. Gallen - FC Basel,

Polizeiaufgebot vor dem Match FC St. Gallen - FC Basel,

Archivbild: Urs Bucher

Der Tarif für polizeiliche Leistungen in Basel-Stadt, welche die polizeiliche Grundversorgung überschreiten, wird teurer. Künftig kostet solch ein Einsatz pro Stunde 145 statt 130 Franken. Dies ist Teil der Polizeiverordnung, die der Regierungsrat bereits im Juni 2020 verabschiedete.

Am Dienstag teilte der Regierungsrat mit, dass die entsprechenden Paragrafen der Verordnung betreffend die Kantonspolizei des Kantons Basel-Stadt per 1. Juli 2022 in Kraft gesetzt werden. Das ist später als geplant.

Damit reagiert der Kanton auf die Prognose, dass der FC Basel seine Heimspiele im kommenden Sommer wieder vor vollen Rängen im St. Jakob-Park absolvieren dürfte. «Angesichts der grossen Herausforderungen für den FC Basel im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurde der Zeitpunkt für die Inkraftsetzung der Erhöhung verschoben», wird der Entscheid begründet.