Kulturschaffen
Kanton Basel-Stadt unterstützt sechs Projekte freier Kulturschaffender mit insgesamt 113'000 Franken

Die Jury Kulturvermittlung hat sechs Projekte von freien Kulturschaffenden und -institutionen zur Förderung empfohlen. Der Kanton kommunizierte am Donnerstag die unterstützten Projekte.

Lea Meister
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Auch ein Projekt der FMS Basel wird mit 30'000 Franken unterstützt.

Auch ein Projekt der FMS Basel wird mit 30'000 Franken unterstützt.

Nicole Nars-Zimmer

Die 113'000 Franken wurden auf die folgenden Projekte aufgeteilt: 5'000 Franken gehen an das Projekt «Die Voyeur*innen» des Vereins Voyeur*innen Basel. In diesem Club für theaterinteressierte junge Menschen besucht man gemeinsam Theater- und Tanzaufführungen, reflektiert und bespricht diese.

Das Projekt «Nonsens-Lyrik» des Vereins Kinderliteraturküche erhält 9'000 Franken. Eine dritte Primarschulklasse arbeitet im Schulhaus Dreirosen eine Woche lang mit Gedichten, Reimen und Sprache im Allgemeinen und lädt zum Abschluss die Öffentlichkeit am Rheinbord zum Mitmachen ein.

Räuberbehausung und Musikproduktion

Das generationenübergreifende partizipative Projekt «Wo die wilden Räuber wohnen» des MUKS, Museum Kultur & Spiel Riehen, erhält 15'000 Franken. An elf Bauterminen entsteht im Museumshof eine Räuberbehausung zur Nutzung für alle.

Im Rahmen des Projekts «GrooveHit» des Vereins HitProducer entwickeln Jugendliche in sozialen Institutionen an einem Nachmittag oder Abend analog und digital ihren eigenen Song und erlernen dabei den Umgang mit einer digitalen Musikproduktionsplattform. Das Projekt erhält 24'000 Franken.

Eigener Stoff, offenes Atelier

30'000 Franken gehen an das «Vermittlungsprojekt Film FMS» von Klemens Brysch. Eine Klasse der Fachmaturitätsschule entwickelt ihren eigenen Stoff und setzt ihn filmisch um, um ihn dann öffentlich zu präsentieren.

Auch das Projekt «Echo und Verstärkung» des Vereins Performance Chronik Basel wird mit 30'000 Franken finanziell unterstützt. Die Produkte, die im offenen Atelier im Museum Tinguely und im Park entstehen, fliessen in die Ausstellung «BANG BANG» ein.