Stadtentwicklung
Klybeckplus: Jetzt verkauft auch BASF ihren Anteil des Areals – an die Swiss Life

BASF hat ihren Teil des Basler Klybeckareals heute an Swiss Life verkauft. Über Vertragsdetails und die Kaufsumme wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart. Nur wenige Wochen zuvor hatte die Novartis ihre Anteile an ein privates Konsortium verkauft.

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Nachdem ein privater Investor die Grundstücke der Novartis kaufte, hat auch die BASF einen Käufer für ihre Areale auf dem Klybeck-Areal (rot markiert) gefunden.

Nachdem ein privater Investor die Grundstücke der Novartis kaufte, hat auch die BASF einen Käufer für ihre Areale auf dem Klybeck-Areal (rot markiert) gefunden.

bz

Aus dem ehemaligen Industrieareal Klybeck soll ein Stadtquartier werden. Dafür suchten die Novartis und BASF Käufer. Ende Mai wurde bekannt, an wen die Novartis ihre Anteile verkauft. Beim Käufer handelt es sich um die extra dafür gegründete Central Real Estate Gruppe, eine Beteiligungsgesellschaft von klingenden Namen der Schweizer Privatwirtschaft. Mit dabei sind die Baloise, die Zuger Pensionskasse, die Credit Suisse Anlagestiftung und die J. Safra Sarasin Anlagestiftung sowie weiteren Schweizer Pensionskassen.

Jetzt ist auch klar, wer den Rest des Areals kauft, das der BASF gehört. Diese Teile des Areals werden an die Swiss Life übertragen. Die Swiss Life will gemeinsam mit der Bricks AG das Projekt der Planungspartner Kanton und Novartis weiterentwickeln.

Über den Kaufpreis, den die Swiss Life bezahlt, wurde Stillschweigen vereinbart. Das war auch so, als die Novartis ihre Teile des Klybeck-Areals verkauften. Jedoch konnte die bz herausfinden, dass die sechs Investoren die Central Real Estate Gruppe mit 425 Millionen Franken ausstatteten, um den Deal zu finanzieren.

BASF will als Mieter auf dem Areal bleiben. Das derzeit genutzte Gebäude will sie von der neuen Eigentümerin zurückmieten – solange das Unternehmen keinen geeigneteren Platz im Grossraum Basel gefunden hat.

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