Die schönsten Bilder
Herbstliches Licht bei sommerlichen Temperaturen – so schön ist Basel zu dieser Jahreszeit

Der Jahrhundertsommer geht nahtlos in einen ebensolchen Herbst über. Ist das nicht wunderbar?

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Traumhaft: Am Rheinufer die heissen Tage geniessen.
16 Bilder
Herbstbeginn in Basel
Immer noch perfektes Kaffeeklatsch-Wetter auf der Lyss.
Herbstliche Blätter in einem Brunnen.
Dauerbetrieb: Dem Tinguely-Brunnen ist die Hitze egal.
Viele geniessen die Sonne am Rhein. (Hier bei der Mittleren Brücke)
Idyllisch: Schönes Farbenspiel auf dem Peterskirchplatz.
Spätsommer auf dem Rhein: Fähre, Rheinschiff und Weidling
Gemütliches Sitzen im Schatten der Bäume vor der Theater-Passage
Bei Temperaturen bis zu fast 30 Grad ist auch die Rheinschwimm-Saison noch nicht vorbei.
Wie eine Postkarte: Die Münstertürme
Angeln an der Wiese.
Sonnenstrahlen drängen durchs Laub.
Spaziergänger flanieren in den Langen Erlen
Tauben auf dem Brunnernad beim Petersplatz.
Vor der Uni am Petersgraben wird das Laub bekämpft.

Traumhaft: Am Rheinufer die heissen Tage geniessen.

Kenneth Nars

Es ist trocken. Das ist der Wermutstropfen. Der Wald leidet. Ebenso gewisse landwirtschaftliche Kulturpflanzen. Das bisschen Regen, das die monatelange Schönwetterperiode nur wenige Tage lang unterbrach, reicht nirgends hin. Doch Äpfel und Zwetschgen gibt es zuhauf. Und der Weinjahrgang 2018 könnte auch qualitativ neue Massstäbe setzen.

Aber vor allem entwickelte sich diesen Sommer ein ganz anderes Lebensgefühl. Etwas langsamer, etwas lockerer und sehr viel offener wurden die Menschen. Ein Ende ist nicht in Sicht. Auch wenn die Tage kürzer werden, die Abende kühler. Tagsüber ist es noch immer sehr, sehr warm. Am Dienstag wurden in Basel gar wieder 30 Grad gemessen. Nach einer kurzen Unterbrechung am Donnerstag und Freitag soll das Thermometer wieder auf 28 Grad klettern.

Aber vor allem ist es die Kombination von sommerlichen Temperaturen und dem herbstlichen Licht, welche die Seele streichelt und das Gemüt erhellt. Es könnte ewig so weiter gehen. Bloss die innere Uhr scheint nicht mitzumachen. Im Rhein, noch immer fast 22 Grad warm, fehlen die schwimmenden Menschenmassen. Die Gartenbäder in der Stadt haben ihre Saison bereits beendet, jene auf dem Land schliessen mehrheitlich spätestens dieses Wochenende. Solange man draussen sitzen kann, ist das verkraftbar. Welcher Einfluss dieses mediterrane Lebensgefühl auf das Bruttoinlandprodukt hat, ist nicht bekannt. Vermutlich ist den Ökonomen noch zu heiss. (dsi)