Menschenhandel
Hauptangeklagte erschien nicht zur Urteilseröffnung

Im Basler Prozess um thailändische Prostitution sprach am Montag das Strafgericht die 66-jährige Hauptangeklagte wegen Menschenhandels und Förderung der Prostitution schuldig.

Patrick Rudin
Drucken
Teilen
Menschenhandel. (Symbolbild)

Menschenhandel. (Symbolbild)

Sie muss für 5,5 Jahre ins Gefängnis. Zur Urteilseröffnung am Dienstag erschien sie aber nicht, es blieb unklar, ob sie krank ist oder inzwischen nach Thailand geflohen ist.

Die 64-jährige Stellvertreterin erhielt eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 3 Jahren, davon muss sie 12 Monate absitzen. Beide Frauen müssen mehren Opfern über 10'000 Franken an Genugtuung bezahlen.
Sie hatten über Jahre das Bordell "Thai-Harem" in der Basler Webergasse betrieben.

Aktuelle Nachrichten