Güterverkehr
Pilotprojekt vom TCS: In Basel können elektrische Kleintransporter gemietet werden

Für Transporte von Gewerbe und Haushalt gibt es in Basel, Bern und Lausanne eine klimafreundliche Alternative. Die sogenannten «SMARGOS» sind elektrische Fahrzeuge, die via App gemietet werden können.

Laura Pirroncello
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In Basel kann man neu kleine, elektrische Transporter mieten.

In Basel kann man neu kleine, elektrische Transporter mieten.

TCS/Emanuel Freudiger

In Basel gibt es künftig ein Sharingangebot von elektrischen Kleintransportern. Die Fahrzeuge können stundenweise gebucht und gemietet werden, schreibt der Kanton Basel-Stadt in einer Mitteilung. Dieses Pilotprojekt trägt den Namen «SMARGO – Shared Micro Cargo» und wird von der Mobilitätsakademie des TCS zusammen mit den Städten Basel, Bern und Lausanne lanciert. Das Bundesamt für Energie unterstützt das Projekt über das Programm EnergieSchweiz.

Neben Transportern gibt es auch einen Elektro-Cargoscooter.

Neben Transportern gibt es auch einen Elektro-Cargoscooter.

TCS/Emanuel Freudiger

Mit stadtverträglichen Fahrzeugen und dem Sharing-Prinzip sollen die negativen Auswirkungen des Güterverkehrs auf Umwelt und Lebensqualität gemildert werden. Wie es in der Mitteilung des Basler Bau- und Verkehrsdepartements heisst, richte sich das Angebot ans Gewerbe aber auch an Haushalte, die beispielsweise Sperrgut transportieren oder im Baumarkt einkaufen wollen.

Eine Transportrikscha ist ebenfalls Teil des Sharing-Angebots.

Eine Transportrikscha ist ebenfalls Teil des Sharing-Angebots.

TCS/Emanuel Freudiger

Gemietet werden können Kleinlieferwagen vom Typ Goupil G4, einen Elektro-Cargoscooter und eine Transportrikscha. Gebucht werden die Fahrzeuge über die Plattform www.carvelo2go.ch oder die gleichnamige App.

Das Projekt passt zur Strategie des Kantons

Für Basel stellt «SMARGO» eine konkrete Umsetzung der Güterverkehrsstrategie dar. Der Kanton unterstützt das Vorhaben deshalb fachlich und mit einem Beitrag von 20'000 Franken. Das Geld komme gemäss Mitteilung aus der Planungspauschale der Abteilung Mobilitätsstrategie.

«Die Versorgung und die weitere Entwicklung der Stadt Basel erfordern einen leistungsfähigen Wirtschafts- und Güterverkehr. Gleichzeitig müssen wir den Verkehr in nachhaltigere Bahnen lenken, wobei das Teilen von Fahrzeugen ein vielversprechender Ansatz ist»,

wird Esther Keller, zuständige Regierungsrätin und Vorsteherin des Bau- und Verkehrsdepartements zitiert.

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