Zoo Basel
Endlich Nachwuchs: Im Zoo Basel gibt es drei Junge bei den Koskorobaschwänen

Schon seit fünf Jahren sind zwei Koskorobaschwäne im Zoo Basel ein Paar. Nun gab es am 14. April 2020 endlich Nachwuchs für die beiden. Es ist der erste Koskorobaschwan-Nachwuchs in Basel seit 1997.

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Insgesamt drei Jungtiere gibt es bei denKoskorobaschwänen im Zoo Basel.
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Die Kleinen schwimmen schon munter durchs Wasser.
Die frischgebackenen Eltern kümmern sich liebevoll um ihren Nachwuchs.
Koskorobaschwänen, Nachwuchs, Zoo Basel
Es ist der erste Nachwuchs bei den Koskorobaschwänen in Basel seit 1997.

Insgesamt drei Jungtiere gibt es bei denKoskorobaschwänen im Zoo Basel.

Zoo Basel

Wie der Zoo am 29. April mitteilte, haben sich die Elterntiere vor fünf Jahren kennengelernt. Das Weibchen kam von einem Zoo in Portugal nach Basel und traf hier ihren Partner, der auch aus einem portugiesischen Zoo kommt. Schon öfter haben die beiden seither ein Nest zu bauen begonnen, wie letztes Jahr beim Entenweiher. Zur Brut kam es aber nie, bis zu diesem Jahr: Auf der Vari-Insel hat es nun geklappt.

Die Varis sind eine auf Madagaskar lebende Primatenart aus der Gruppe der Lemuren. Die Schwarzweissen Primaten liessen die Schwäne als ihre neuen Mitbewohner auf ihrer Insel in Ruhe brüten. Nicht mal wenn beide Eltern ausser Haus waren, näherten sich die Varis dem Nest.

Für die Koskorobaschwänen hat die Insel der Vorteil, dass sie dort vor Füchsen in Sicherheit sind. Dennoch haben von ursprünglich fünf Jungtieren nur drei überlebt. Eines war zu schwach und ein anderes war plötzlich verschwunden. Mit dem Verschwinden hat wahrscheinlich ein Graureiher zu tun, der das Nest beobachtete. Deshalb wurde die Schwan-Familie zur Sicherheit in den Flamingostall gebracht. Im Stall können die Schwan-Eltern nun in Ruhe ihre drei Jungen aufziehen. Die beiden kümmern sich sehr gut um ihren Nachwuchs.

Weisse Federn, roter Schnabel und ein Partner fürs Leben

Die Koskorobaschwänen stammen aus Südamerika. Die Tiere besitzen ein rein weisses Federkleid und einen leuchtend roten Schnabel. In ihrer Heimat bewohnen die Schwäne schilfbewachsene Seen und Sümpfe. Ihre Nahrung besteht aus Gras, Wasserpflanzen, Muscheln und kleinen Fischen.

Finden die Schwäne ihren Partner, dann bleiben die beiden ein Leben lang zusammen, wie die beiden im Zolli. Wenn sie Nachwuchs haben, kümmern sich beide Elternteil um die Kleinen.

In Basel hält der Zoo seit 1993 Koskorobaschwäne. Nachwuchs gab es zuletzt im Jahr 1997.

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