Oekolampad-Kirche

Das Vorstadttheater zieht in die Vorstadt

Das Vorstadttheater an seinem aktuellen Standort.

Das Vorstadttheater an seinem aktuellen Standort.

Das Vorstadttheater wird voraussichtlich 2023 aus der At. Alban-Vorstadt in das Gemeindehaus Oekolampad wechseln.

Die künftige Nutzung des Kirchgemeindehauses Oekolampad konkretisiert sich weiter. Wenige Tage nachdem das Parlament zugestimmt hat, dass die Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt den Gebäudekomplex verkaufen darf, vermeldet das Vorstadttheater Basel: «Grosse Neuigkeiten! Das Vorstadttheater Basel erhält die einmalige Möglichkeit, voraussichtlich 2023 in das Gemeindehaus Oekolampad einzuziehen.»

Ermöglicht wird der Umzug aus der St.Alban-Vorstadt in das Gotthelf-Quartier von der durch Roche-Millionenerbin Sabine Duschmalé gegründeten Stiftung Wibrandis, die das Vorstadttheater als potenziellen Mieter angefragt hatte. «Der Kauf ist noch nicht durch, wir befinden uns mitten im Prozess», erklärt Theatersprecherin Johanna Köhler auf Anfrage. «Aber wir möchten sehr gerne umziehen und freuen uns auch sehr darauf.»

Zentrum für Kooperationen und kreative Prozesse

Jährlich besuchen rund 2000 Schülerinnen und Schüler das 1974 gegründete Vorstadttheater. Die Verlagerung der Bühne mit ihren rund 100 Sitzplätzen biete Chancen, so Köhler: Die neuen Räumlichkeiten erlaubten eine Vergrösserung «in angemessenem Masse». Vor allem aber wolle man sich mit den neuen Rahmenbedingungen auch inhaltlich weiterentwickeln. «Wir sind das Theater, über das viele Schulklassen in die Theaterwelt eingeführt werden», sagt Köhler. «Diesen Ansatz wollen wir weiterentwickeln.» Entstehen soll ein Zentrum, das Kooperationen, kreative Prozesse und Theaterarbeit im grösseren Rahmen ermögliche.

Das Vorstadttheater Basel passe sehr gut in das Gotthelf-Quartier mit seiner gemischten Bevölkerung und den vielen Familien. Auch die neuen Mietkonditionen für das Theater bewegten sich im Rahmen dessen, was machbar sei. «Wir haben das schon angeschaut und mit der Wibrandis-Stiftung eine gute Partnerin», erklärt Köhler. Genauere Pläne würden nach dem Verkauf an die Stiftung vorgestellt werden können.

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