Nachtleben
Dank Apps und Codes: Die Corona-Kontrollen in Basler Clubs fallen befriedigend aus

Nachdem es in der Vorwoche in einem Zürcher Club zur Ansteckung von mehreren Personen durch einen Superspreader gekommen war, kündigte der Kanton Basel-Stadt an, am Wochenende Stichproben zu machen, um zu überprüfen, ob die Sicherheitsvorschriften im Nachtleben eingehalten werden.

Ayse Turcan
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Die Schutzkonzepte wurden in den Basler Clubs am Wochenende weitgehend eingehalten. (Symbolbild)

Die Schutzkonzepte wurden in den Basler Clubs am Wochenende weitgehend eingehalten. (Symbolbild)

CH Media

Ein Team mit Mitarbeitenden aus verschiedenen Departementen war am Freitag im Ausgang. Überprüft wurde insbesondere, ob die Besucherinnen und Besucher ihre Personalien korrekt angeben und ob Einlasskontrollen funktionieren. Die meisten Clubs setzten dabei auf eine Kombination von digitalen Mitteln wie Apps oder QR-Codes und dem Vorlegen eines Identitätsausweises.

Abgesehen von den Identitätsnachweisen wurde auch das Vorhandensein schriftlicher Schutzkonzepte und weitere Hygienemassnahmen kontrolliert. Laut einer Mitteilung des Gesundheitsdepartements muss einer der vier kontrollierten Clubs sein Schutzkonzept optimieren und erneut vorlegen.

Fazit: zufrieden und zuversichtlich

Der Kanton ist insgesamt zufrieden mit der Disziplin der Clubbetreiber. Letztere geben sich zuversichtlich, was den Schutz ihrer Gäste angeht. So sagt etwa Marco Schmutz vom Basler Club Kaschemme: «Das Contact Tracing ist bei uns jederzeit zu 100% gewährleistet.»

In Basel-Stadt ist die Anzahl Fälle nach wie vor tief: Sechs Personen sind gegenwärtig an Corona erkrankt, weitere zehn befinden sich in Quarantäne. Am Wochenende sind zwei neue Fälle hinzugekommen. Wo und wann sich die betreffenden Personen angesteckt haben, ist unbekannt. Wie Anne Tschudin vom Gesundheitsdepartement der bz gegenüber mitteilte, gab es bis am Montag keine Hinweise darauf, dass die neuinfizierten Personen im Nachtleben unterwegs waren.