Coronavirus
Basler Museumsnacht muss verschoben werden – Daraus ergeben sich aber auch Vorteile

Die Museumsnacht kann nicht wie geplant durchgeführt werden. Die Coronapandemie weiss ein weiterer geplanter Grossanlass zu verhindern. Doch mit der Verschiebung bietet sich auch die Möglichkeit für ein neues Format.

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Die Museumsnacht von 2018: Im Park der Fondation Beyeler mit einer Skulptur von Georg Baselitz.

Die Museumsnacht von 2018: Im Park der Fondation Beyeler mit einer Skulptur von Georg Baselitz.

Matthias Mangold

Die Museumsnacht ist in Basel ein beliebter Anlass. Doch nun muss auch der wegen der Coronapandemie verschoben werden. Die Abteilung Kultur und die Mehrheit der Museen stufen eine Durchführung als zu riskant ein. Dies teilte das Präsidialdepartement heute, Mittwoch, mit. Neu soll der Grossanlass nicht mehr wie gepant am 22. Januar 2021 stattfinden, sondern am 7. Mai 2021.

Bisher fand die Museumsnacht im Museum statt und lockte trotz Januarkälte Zehntausende in die Räumlichkeiten. Da die Abteilung Kultur nun entschieden hat, den Anlass in den Mai zu verschieben, bieten sich neue Möglichkeiten.

Nicht nur drinnen, sondern auch draussen

Zum einen sei die Verschiebung in die wärmere Jahreszeit aus epidemiologischer Sicht sinnvoll. Zudem bietet sich den Museen nun die Möglichkeit, ihre Aussenräume als zusätzliche Fläche zu nutzen. Ausserdem werden durch die Verschiebung Zeit und Erfahrung gewonnen, die für den Umgang mit der Pandemie wertvoll sind, schreibt das Präsidialdepartement weiter.

Die Museen und die Abteilung Kultur werden gemäss Mitteilung ein vielfältiges Programm zusammenstellen, das die Institution Museum als Ort der Unterhaltung, der Wissensvermittlung und des Austausches gerade in diesen besonderen Zeiten erlebbar macht. Natürlich wird in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsdepartement auch ein Schutzkonzept für alle Besunchenden sowie das Personal erarbeitet.

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