Basel
Baumflugspektakel im Basler Garten zur Sandgrube

Im Garten zur Sandgrube wurde am Dienstag ein alter Ahorn ersetzt, weil er Risiken barg. Mit einem Helikopter wurde der alte Baum weg- und der neue eingeflogen.

Ali Ahmeti
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Im Garten zur Sandgrube wird der alte Baum Stück für Stück entfernt.

Im Garten zur Sandgrube wird der alte Baum Stück für Stück entfernt.

Kenneth Nars

Rund um den Garten zur Sandgrube im Kleinbasel ist ordentlich was los am Dienstagnachmittag. Die Propeller dröhnen, wenn der Helikopter abhebt, vorne sind die Förster und binden den alten Baum, einen Ahorn, Stück für Stück an ein Seil. Der Helikopter fliegt tiefer, der erste Teil des Baumes wird angebunden und abgesägt, dann folgt der Flug auf das Feld nebenan. So kommt der Baum stückweise weg. Wie das Bau- und Verkehrsdepartement in seiner Medieneinladung zu diesem spektakulären Ereignis schreibt, setze die Stadtgärtnerei alles daran, den Bestand der Bäume in der Stadt lebendig und gesund zu halten. Dazu gehören auch Ersatzpflanzungen von alten oder kranken Bäumen.

Der alte Baum birgt Risiken

Sogenannte «Baumflüge» standen am Dienstag an und im Rahmen dessen wurde der alte Ahorn ersetzt, der im Sterben lag. Felix Arnold, der für den Grünflächenunterhalt im Kreis Kleinbasel zuständig ist, sagt zur Ersetzung des Baumes: «Der Baum wird gefällt, weil er einige Risiken birgt. Beispielsweise Pilzfruchtkörper am Stammfuss und abgestorbene Äste in der Krone, die abbrechen können.»

Auf die Frage, ob es Pläne gibt, weitere Bäume vor Ort zu ersetzen, sagt er, dass sie mit der letzten Umgestaltung bereits andere Bäume eingepflanzt haben sowie diverse Sträucher wie etwa Ligustersträuche.

Der neue Baum ist klimaresistenter

Wie Arnold erklärt, gehört auch der Ersatzbaum zur Ahornfamilie. «Der neue Baum hat eine schöne Herbstfärbung», so Arnold. Zudem sei der fünfzehnjährige Baum klimaresistenter und widerstandsfähiger gegen Frost und insgesamt sieben Meter hoch. Er kommt von der Baumschule Arlesheim.

«Ausgewählt hat man den Baum, weil dieser mit seiner Grösse etwas darstellt und die entstandene Lücke bestens füllt», sagt Arnold dazu. Damit möchte Arnold noch ein Mal verdeutlichen, dass der Baum mit der bereits gewonnenen Grösse schon einen Baum, wie man ihn aus einem Buch kennt, darstellt. Man habe sich gegen kleine Bäume von ein bis zwei Meter entschieden, weil diese speziell im öffentlichen Raum Vandalen zum Opfer fallen könnten.