Öffentlichkeitsfahndung
Ausschreitungen bei Demo auf dem Messeplatz: Staatsanwaltschaft veröffentlicht verpixelte Fotos

Bei einer Demo im November 2018 auf dem Messeplatz in Basel, gerieten Demonstranten und Gegner aneinander. Die Polizei musste einschreiten. Zwei Polizisten und fünf Demo-Teilnehmer wurden verletzt. Nun veröffentlicht die Staatsanwaltschaft verpixelte Fotos gesuchter Personen.

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Die Polizei setzte an der Demonstration auch Gummigeschosse ein.
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Demonstranten protestieren gegen die von der Pnos (Partei national orientierter Schweizer) organisierte Demonstration gegen den UNO-Migrationspakt in Basel.
Auf dem Messeplatz kam es zu Provokationen zwischen zwei Gruppierungen.
Die Gegendemonstranten blockieren nun den Zugang bei der Rosenthalanlage, es kommt zu ersten Provokationen gegen die Polizei.
Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort.
Nach Provokationen der Gegendemonstranten trennte die Polizei kurz nach 13 Uhr die beiden Gruppierungen.
Die Polizei schafft vor dem Badischen Bahnhof eine freie Zone
Die Polizei war derweil in der ganzen Stadt präsent. Aufgeboten waren gemäss Sicherheitsdepartement Basel-Stadt auch Einsatzkräfte aus mehreren anderen Kantonen.
Die Anhänger der PNOS hielten als Folge ihre Veranstaltung - weiterhin von der Polizei abgeschirmt - in einer Nebenstrasse ab.
Demonstranten protestieren gegen die von der Pnos (Partei national orientierter Schweizer) organisierten Demonstration gegen den UNO-Migrationspakt in Basel
Demonstranten protestieren gegen die von der Pnos (Partei national orientierter Schweizer) organisierten Demonstration gegen den UNO-Migrationspakt in Basel
Demonstranten protestieren gegen die von der Pnos (Partei national orientierter Schweizer) organisierten Demonstration gegen den UNO-Migrationspakt in Basel
Kritik nach Gummischroteinsatz der Basler Polizei nach Demonstrationen in Basel

Die Polizei setzte an der Demonstration auch Gummigeschosse ein.

Roland Schmid

Vor einem Jahr kam es auf dem Messeplatz in Basel zu Ausschreitungen. Es fand eine bewilligte Kundgebung gegen den europäischen Migrationspakt statt. Gleichzeitig riefen die Gegner dieser Demonstration dazu auf, die Kundgebung zu verhindern. Es kam laut der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zu mehreren gewalttätigen Übergriffen. Zwei Polizisten und fünf Demonstranten wurden verletzt.

Die Staatsanwaltschaft konnte mittlerweile 33 Erwachsene und 2 Jugendliche ermitteln und hat gegen diese Personen ein Verfahren eröffnet. Die Vorwürfe lauten auf Verdacht des Angriffs, Landfriedensbruchs, Körperverletzung, Gewalt und Drohung gegen Behörden, Rassendiskriminierung, Nötigung sowie Störung des öffentlichen Verkehrs, wie am Mittwoch mitgeteilt wird.

20 Tatverdächtige konnte die Staatsanwaltschaft noch nicht identifizieren. Deshalb macht sie ihre vor einer Woche ausgesprochene Drohung wahr und veröffentlicht verpixelte Fotos der Gesuchten. Falls sich diese nicht bei der Staatsanwaltschaft melden oder nicht ermittelt werden können, wollen die Behörden die Fotos unverpixelt zeigen.