Bilderbuch

Auf sanften Tatzen – der «Grün 80»-Dino kommt nach Basel

Urzeit auf dem Münsterplatz: Illustration aus «Dino und Donny».

Urzeit auf dem Münsterplatz: Illustration aus «Dino und Donny».

Mena Kost schickt den beliebten DInosaurier in ihrem neuen Bilderbuch auf einen Spaziergang in die Stadt.

Nachts sind alle Katzen grau, grau wie der beliebte Seismosaurus in der ehemaligen «Grün 80». Dass der «Dino» bei Anbruch der Dunkelheit zu Leben erwacht, davon merken die Katzen freilich nichts. Dafür macht ein kleiner Hund Bekanntschaft mit dem sanften Riesen: Donny heisst der vierpfotige Held in Mena Kosts Bilderbuch «Dino und Donny», der sich an einer Wurst satt isst, nach einem Verdauungsschlaf herrchenlos im dunklen Park aufschreckt und den Weg nach Hause nicht mehr findet. Aber zum Glück gibt es ja noch Dino.

Entstanden ist die Kindergeschichte der Basler Journalistin Kost parallel zu ihrem erst kürzlich erschienen Porträtbuch «Ausleben» (Christoph Merian Verlag). Grafiker Ueli Pfister ist der Sohn einer der Porträtierten, von ihm stammen die detaillierten Illustrationen zu «Dino und Donny». Der Saurier geleitet den Hund durch die menschenleere Stadt ins Kleinbasel, nur die Polizei, eine Reisegruppe von Chinesen und ein Dieb sind unterwegs – und bieten Donny Gelegenheit, seinen Mut doch noch unter Beweis zu stellen.

Die Idee, den Dinosaurier aus dem Park im Grünen auf einen Spaziergang zu schicken, stammt von Mena Kosts Vater. «Die Idee hat mir sofort gefallen», erklärt die Autorin. Jetzt sind «Dino und Donny» beim Friedrich Reinhardt Verlag untergekommen. Happy End!

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