Jubiläen und Geburtstage werden in der Autowelt gerne und oft gefeiert. Die Verantwortlichen finden immer wieder einen Anlass um einen Jahrestag zu zelebrieren – mal mehr, mal weniger gewichtig. Ein Fest darf in Genf aber berechtigterweise gross gefeiert werden: Bentley wird 2019 100 Jahre alt. Beim Messeauftritt am Lac Léman beschenken sich die Briten mit einem limitierten Sondermodell, das sich auf die glorreichen Anfangsjahre der Luxusmarke bezieht. Der Continental GT „Number 9 Edition by Mulliner“ ist auf 100 Stück limitiert und lediglich in zwei Farben erhältlich: dunkles Gün oder klassisches Schwarz.

Das exklusive Sondermodell wird in Crewe (GB) handgefertigt und fällt durch seine edle Ausstattung auf. Das Interieur wird mit edlem Aluminium und Bedienelementen aus echtem Gold aufgewertet. Als besondere Einzigartigkeit wird in einer kleinen Vitrine ein Stück Holz aus dem Sitz des originalen Rennwagens von Sir Henry Ralph Stanley „Tim“ Birkin. Einer der echten Bentley-Boys, welche in den 1920er und 30er Jahren für Furore auf der Rennstrecke sorgten – wodurch die Marke berühmt wurde. Die Nummer „9“ des Sondermodells bezieht sich auf Brikins Le-Mans-Rennwagen von 1930, einen 4 ½ -Liter „Blower“.

Neue Epoche bei Ferrari

Kein Jubiläum, dafür aber den Anbruch einer neuen Epoche feiert Ferrari in Genf. Die italienische Sportwagenschmiede zeigt in Genf den Nachfolger des 488 GTB: Den F8 Tributo.

Am Grundrezept hat sich nichts geändert. Der F8 Tributo ist ein zweisitziges Coupé mit mittig verbautem V8-Biturbo, Hinterradantrieb und 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Doch optisch sowie technisch hat sich viel getan.
Der 3,9-Liter-Motor wurde im Vergleich zum Vorgänger überarbeitet und leistet nun imposante 720 PS (+50 PS) – die gänzlich ohne Turboloch und mit unverkennbarem Klang auf die Strasse kommen sollen. Gleichzeitig hat der F8 Tributo im Vergleich zum 488 GTB um 40 kg abgespeckt, sodass sich die Fahrleistung nochmals spürbar verbessern dürften. Für weiter verbessertes Fahrverhalten sollne die weiterentwickelte Aerodynamik und die Fahrdynamik-Regelung der neuesten Generation sorgen.

Im Innenraum hat Ferrari das bekannte, minimalistische Design weiter optimiert. Herzstück bleibt das Lenkrad, über das fast alle Funktionen gesteuert werden – genau wie in der Formel1.
Einen kleinen Blick zurück auf die Historie der Marke kann sich auch Ferrai nicht verkneifen: Die Heckscheibe, die den Motor abdeckt, erinnert mit ihren Lufthutzen bewusst an den legendären F40.