Mercedes EQA
Warum eigentlich nicht?

Neuwagenkäufer stehen momentan oft vor der Frage, ob es ein E-Auto sein soll. Mit dem Mercedes EQA stellt sich die Frage: Warum nicht?

Philipp Aeberli Jetzt kommentieren
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Mercedes EQA

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Bild: zVg

Kaum ein Verkaufsgespräch für ein Neuwagen läuft derzeit ab, ohne dass diese Frage aufkommt: Warum sollte man auf ein Auto mit elektrischem Antrieb umsteigen?

Mit dem EQA, dem zweiten Elektro-SUV von Mercedes, das auf dem konventionell angetriebenen GLA basiert, will der Hersteller aus Stuttgart diese Frage umdrehen. 426 Kilometer Reichweite laut WLTP-Messnorm verspricht das Datenblatt; gerade für einen kompakten Crossover ist das beachtlich, und für die meisten Kunden wohl auch uneingeschränkt alltagstauglich, sofern man regelmässig Zugang zu einer Ladestation hat. Im Alltagstest mit dem neuen E-Mercedes zeigt sich aber vor allem, dass es nicht nur auf die Reichweite ankommt - auch wenn sich diese im Test unter realen Bedingungen weiterhin eine Stärke des EQA bleibt: Beim Testverbrauch von 18,5 kWh/100 km wären knapp 360 Kilometer mit einer Akkuladung möglich.

Dass man diese im angenehm leisen und komfortablen E-Auto auch nutzen kann, liegt aber vor allem am modernen Infotainmentsystem, das auch schon in den Mercedes-Modellen mit Verbrennungsantrieb positiv auffiel. Über zwei grosse Monitore im Querformat wird dem Fahrer alles Wissenswerte in perfekter Auflösung präsentiert. Die Bedienung geschieht über ein kleines Touchpad auf der Mittelkonsole, per Touchscreen oder über eine gut funktionierende Sprachsteuerung.

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Das Navi kann, wie es sich für einen modernen Stromer gehört, Ladestopps automatisch mit in die Route einberechnen und sagt auch voraus, wie viel Strom am Ziel noch im Akku sein wird. Das Tüpfelchen auf dem «i» markiert die Ladekarte, welche Kunden mit dem Auto abonnieren können. Damit lassen sich fast alle öffentlichen Ladestationen einfach freischalten, bezahlt wird über eine Rechnung via Mercedes. So muss man sich als Fahrer fast keine Gedanken mehr darüber machen, ob und wie man Strom ins Auto kriegt. Das führt schon nach wenigen Tagen dazu, dass man sich fragt: Warum nicht?

Der getestete «EQA 250» ist ab 49 900 Franken, was in Anbetracht des Gebotenen und der tiefen Unterhaltskosten ein weiteres Pro-Argument ist.

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