Cupra Born
Familienzuwachs aus Spanien

Die Seat-Tochtermarke Cupra präsentiert ihr erstes vollelektrisches Modell: den Born.

Philipp Aeberli Jetzt kommentieren
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Cupra Born.

Cupra Born.

Bild: zVg

Seit 2018 wird Cupra als eigene Marke geführt; zuvor war Cupra (Kurzform für Cup Racing) ein Kürzel, das die sportlichsten Modelle der VW-Konzernmarke Seat kennzeichnete. So verschachtelt die Logik im VW-Konzern inzwischen mit Markennamen und Tochterunternehmen ist, so einfach ist die Logik auf der technischen Seite nachzuvollziehen: Die elektrischen Kompaktwagen aus dem VW-Konzern nutzen allesamt den modularen Elektrobaukasten (MEB). So auch der neue Cupra Born, das erste reine E-Auto der noch jungen Marke. Der Unterbau kommt so auch in den VW-Modellen ID.3 und ID.4 sowie im Skoda Enyaq zum Einsatz. Der Motor liegt zunächst an der Hinterachse, später sind Allradversionen mit zusätzlicher E-Maschine vorne geplant. Für die Hecktriebler sind 150 bis 231 PS lieferbar, die Reichweite liegt je nach Akkugrösse (55 oder 82 kWh) bei 340 bis 540 Kilometern laut WLTP-Messung.

Cupra Born.

Cupra Born.

Bild: zVg

Wie bei den anderen Modellen auf der MEB-Plattform liegt der Akku zwischen den Achsen im Unterboden. Daraus resultiert ein langer Radstand von 2,77 Metern, was für entsprechend grosszügiges Platzangebot im Innenraum sorgt. Mit rund 4,3 Metern ist der Spanier ähnlich lang wie der ID.3 von VW, baut aber etwas flacher, was für mehr Dynamik auf der Strasse sorgen dürfte. Geladen wird mit maximal 125 kW, womit an einer Schnellladesäule im Optimalfall in 7 Minuten Strom für 100 km «getankt» werden kann. Der Innenraum wird dominiert von einem grossen 12-Zoll-Touchscreen, der unter anderem auch die nächstgelegenen Ladestationen finden kann. Wie auch im ID.3 ist im Cupra ein grosses Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktion zu haben. Über eine App kann das Fahrzeug zudem aus der Ferne temperiert werden oder der Akkustand angezeigt werden. Die Sportsitze bezieht Cupra mit Fasern aus rezyklierten PET-Flaschen, um die Nachhaltigkeit auch im Interieur zu präsentieren. Die Preise für den Born, der noch dieses Jahr auf die Strasse kommen soll, sind noch nicht bekannt. Sie dürften sich aber in ähnlichen Regionen wie beim VW ID.3 bewegen, der ab 33200 Franken zu haben ist.

Cupra Born.

Cupra Born.

Bild: zVg
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