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Syriens Regierung weist Ergebnisse der Geber-Konferenz zurück

HANDOUT - Walid al-Muallim, Außenminister von Syrien, spricht während einer Pressekonferenz. Syriens Regierung hat den USA vorgeworfen, die Menschen in dem Bürgerkriegsland mit neuen Sanktionen aushungern zu wollen. Foto: Uncredited/SANA/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits

HANDOUT - Walid al-Muallim, Außenminister von Syrien, spricht während einer Pressekonferenz. Syriens Regierung hat den USA vorgeworfen, die Menschen in dem Bürgerkriegsland mit neuen Sanktionen aushungern zu wollen. Foto: Uncredited/SANA/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits

Syriens Regierung hat die Ergebnisse der Online-Geberkonferenz für das Bürgerkriegsland zurückgewiesen.

Die Konferenz habe erneut die "feindliche Politik" der USA und der Europäischen Union gegenüber Syrien gezeigt, erklärte das Aussenministerium in Damaskus, wie die staatliche Nachrichtenagentur Sana am Mittwoch meldete.

Sie unterstützten den Terror, zerstörten und stählen die Reichtümer des Landes und verhinderten dessen Wiederaufbau. "Wer solche Verbrechen gegen die Syrer begeht, trägt die grundlegende Verantwortung für deren Leiden", hiess es weiter.

Deutschland und zahlreiche andere Staaten hatten den Opfern des Bürgerkrieges in Syrien am Dienstag bei einer Geberkonferenz zusätzliche Hilfen in Höhe von 6,9 Milliarden Euro versprochen. Deutschland sagte 1,58 Milliarden Euro zu.

Syrien leidet derzeit unter einer schweren Wirtschaftskrise, die die Not in dem Land weiter vergrössert. Die Corona-Pandemie und neue US-Sanktionen haben die Lage weiter verschärft. Hilfsorganisationen warnen, dass sich eine Hungerkrise ausbreite, weil es grosse Probleme bei der Versorgung mit Lebensmitteln gebe.

Syriens Regierung kontrolliert nach mehr als neun Jahren Bürgerkrieg rund zwei Drittel des Landes. Sie ist aber international stark isoliert. Neben den USA hat auch die EU Sanktionen gegen Präsident Baschar al-Assad und andere Vertreter der Regierung erlassen.

Die Präsidenten Russlands, der Türkei und des Irans wollen am Mittwoch über die Lage und ihr Vorgehen in Syrien beraten. Moskau und Teheran unterstützen die Regierung, Ankara die Opposition.

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