Flüchtlinge

Sea-Eye will Ende Juli wieder auf Rettungsmission gehen

Sea-Eye-Mitarbeiter haben mit dem Rettungsschiff Alan Kurdi auf ihrer letzten Mission 44 Flüchtlinge gerettet. (Archiv)

Sea-Eye-Mitarbeiter haben mit dem Rettungsschiff Alan Kurdi auf ihrer letzten Mission 44 Flüchtlinge gerettet. (Archiv)

Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye will Ende Juli wieder eine Rettungsmission im Mittelmeer fahren. Das Schiff «Alan Kurdi» sei nun in Mallorca eingelaufen, um sich für die nächste Fahrt vorzubereiten, twitterte die Regensburger Organisation am Samstag.

Zwischen dem 22. und dem 24. Juli wolle die Crew wieder auslaufen, sagte Sprecher Gorden Isler. Die "Alan Kurdi" hatte zuletzt mehr als 60 Migranten vor Libyen gerettet. Malta hatte sich bereit erklärt, dass die Menschen an Land dürfen - sie sollten auf andere EU-Länder verteilt werden.

Das Schiff fährt unter deutscher Flagge und ist eines der wenigen, das derzeit noch aktiv ist. Viele andere NGO-Schiffe liegen beschlagnahmt oder festgesetzt in Malta oder Italien.

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