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Österreich verschärft Anti-Corona-Massnahmen

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz stellt bei einer Pressekonferenz die schärferen Maßnahmen vor. Foto: Roland Schlager/APA/dpa

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz stellt bei einer Pressekonferenz die schärferen Maßnahmen vor. Foto: Roland Schlager/APA/dpa

Österreich verschärft die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Dazu gehörten Obergrenzen von sechs Personen bei privaten Zusammenkünften in Gebäuden und von zwölf Menschen im Freien, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Montag in Wien.

Betroffen seien davon auch Yoga- und Tanzkurse, Geburtstagsfeiern, Hochzeiten und Vereinstreffen. Ausserdem sei künftig bei Kultur- und Sportveranstaltungen wie Bundesliga-Spielen und Opern ständig ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Bei behördlich genehmigten Veranstaltungen betrage das Besucherlimit 1000 in Gebäuden und 1500 im Freien, sagte Kurz.

Der Regierungschef appellierte an die Österreicher, sich an die Massnahmen, die ab Freitag gelten, zu halten. "Die nächsten Monate, die werden ein rot-weiss-roter Kraftakt werden", sagte Kurz. Es gelte, einen zweiten Lockdown zu verhindern.

In Österreich steigt die Anzahl der Neuinfektionen wie praktisch überall in Europa. Wenn es nicht gelinge, den Trend zu stoppen, seien im Dezember 6000 neue Fälle pro Tag zu befürchten, sagte Kurz.

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