Flüchtlinge

NGO-Schiff «Mare Jonio» fordert Zuweisung eines Hafens

34 Flüchtlinge auf dem italienischen Rettungsschiff "Mare Jonio" warten weiterhin vor der Insel Lampedusa auf die Zuweisung eines Hafens. (Archivbild)

34 Flüchtlinge auf dem italienischen Rettungsschiff "Mare Jonio" warten weiterhin vor der Insel Lampedusa auf die Zuweisung eines Hafens. (Archivbild)

Das italienische Rettungsschiff Mare Jonio mit 34 Flüchtlingen an Bord wartet weiter vor der Insel Lampedusa auf die Zuweisung eines Hafens. Die Hilfsorganisation Mediterranea Saving Humans appellierte erneut an die Regierung, die Migranten von Bord gehen zu lassen.

"Wir sind wegen der psychischen Lage der Überlebenden - 28 Männer und sechs Frauen - an Bord immer mehr besorgt. Wie lang können sie inmitten des Meeres noch ausharren? Sie haben bereits die Hölle erlebt", berichtete Cecilia Sarti Strada, Sprecherin der NGO. Die Migranten hätten unter anderem Narben von Folterungen in libyschen Internierungslagern.

64 Migranten der Mare Jonio waren in der Nacht auf Freitag nach Lampedusa gebracht worden. Frauen, Kranke und unbegleitete Minderjährige erhielten vom italienischen Innenministerium die Genehmigung, von Bord zu gehen. Nun müssten auch die verbliebenen 34 Migranten schnellstmöglich an Land, forderte die Organisation. Die Situation an Bord sei prekär. Wegen Wasserknappheit befürchtet die Crew einen hygienischen Notstand.

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