Waldshut
Was tun, wenn das Atomkraftwerk in die Luft fliegt? Landratsamt lädt zur Infoveranstaltung

Die grenznahen Aargauer Atomreaktoren werden im deutschen Landkreis Waldshut kritisch beäugt. Nun lädt das Landratsamt Waldshut zu einer Informationsveranstaltung ein.

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Werden in Deutschland kritisch beäugt: Atomreaktoren wie zum Beispiel der von Leibstadt.

Werden in Deutschland kritisch beäugt: Atomreaktoren wie zum Beispiel der von Leibstadt.

REUTERS

Diese soll interessierte Bürger darüber aufklären, wie die Evakuierungspläne der betroffenen Gemeinden im Falle eines schweren Unfalls in den Kernkraftwerken in Leibstadt beziehungsweise Beznau konkret aussehen. Der Anlass mit dem Titel «Grenzfall – Die Schweizer Atomanlagen. Mögliche Auswirkungen für Deutschland» wird am Dienstag, 9. Juli, im Kreistagssaal des Landratsamts in Waldshut-Tiengen stattfinden.

«An diesem Abend erfahren wir, was geschieht, wenn eines der Schweizer AKW doch einmal nicht so sicher ist, wie es sein sollte», schreibt die Bürgerinitiative «Zukunft ohne Atom» in einer Pressemitteilung. «ZoA» hatte das Landratsamt bereits Anfang des Jahres gebeten, einen entsprechenden Info-Anlass zu veranstalten.

Referenten an diesem Abend sind gemäss der Pressemitteilung Waldshuts Landrat Martin Kistler, Petra Hall, Leiterin des für Katastrophenschutz zuständigen Amtes für Öffentliche Ordnung im Landratsamt Waldshut, Tina Schlick, Leiterin des Referats für Katastrophenschutz beim Regierungspräsidium Freiburg, sowie Matthias Zähninger, der beim Bundesamt für Strahlenschutz für den Radiologischen Notfallschutz verantwortlich ist. Die Veranstaltung wird vom SWR-Journalisten Matthias Zeller moderiert. (AZ)

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