SVP
«Wer Hitze nicht erträgt, soll nicht in die Küche:» Wie Werner Scherer auf diese Aussage von Andreas Glarner reagiert

SVP-Kantonalpräsident Glarner äusserte sich kritisch zum Rücktritt des Gemeindeammanns von Killwangen, Werner Scherer. Dieser gibt nun einen kurzen Kommentar ab.

Pirmin Kramer
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Werner Scherer (SVP), Gemeindeammann von Killwangen

Werner Scherer (SVP), Gemeindeammann von Killwangen

Zvg / Aargauer Zeitung

«Wer die Hitze nicht erträgt, soll nicht in die Küche», sagt Andreas Glarner, Präsident der Aargauer SVP, im Interview mit der AZ. Er meint damit Werner Scherer, der wegen Drohungen per Ende Jahr als Gemeindeammann von Killwangen zurücktreten wird. Glarner weiter: «Wenn ich wegen jeder Drohung gleich das Amt abgeben würde, wäre ich schon lange weg. Und wenn jemand von sich aus zurücktritt, muss er auch rechtzeitig um eine mögliche Nachfolge besorgt sein.»

Werner Scherer nimmt schriftlich Stellung zur Kritik seines Parteipräsidenten. «Urteile nicht über Andere, ohne zu wissen, welchen Weg sie hinter sich haben! Weitere Äusserungen meinerseits zu dieser unnützen Aussage von Andreas Glarner sind unnötig», teilt er auf Anfrage mit.

Scherer gab Mitte Juni bekannt, dass er nicht mehr zu den Gesamterneuerungswahlen im Herbst antreten wird. «Die stetigen Angriffe gegen mich als Gemeindeammann, Präsidenten der Kirchenpflege sowie gegen mich persönlich kamen keiner konstruktiven Kritik mehr gleich, sondern waren nur noch Versuche, mich zu demütigen», begründete Scherer den Entscheid. (pkr)

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