Rekingen
Rekingen erweitert Spielplatz «Ruchbuck» beim Schulhaus – ein Geschäft weist die Sommergmeind zurück

Die kinderfreundliche Gemeinde Rekingen investiert in den Spielplatz bei der Kreisprimarschule Chürzlibach. Das hat die Sommergmeind beschlossen. Das Nutzfahrzeug des Bauamtes wird hingegen vorerst nicht ersetzt.

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Die Sommergmeind hat nicht alle Kreditanträge genehmigt. Im Bild: das Rekinger Gemeindehaus.

Die Sommergmeind hat nicht alle Kreditanträge genehmigt. Im Bild: das Rekinger Gemeindehaus.

Alex Spichale/Archiv

(sga) Für 30'000 Franken erweitert Rekingen den Spielplatz bei der Kreisprimarschule Chrüzlibach. Das haben die 23 anwesenden Stimmberechtigten (von insgesamt 521) an der Sommergmeind beschlossen. Der Spielplatz Ruchbuck verbindet die beiden Kindergärten und wird von Kindergärtlern, aber auch von älteren Kindern rege genutzt.

Den Kreditantrag über 130'000 Franken für den Ersatz eines Bauamtfahrzeugs wies das Stimmvolk hingegen zurück. Kritisiert wurde unter anderem die Höhe des Betrages. Votanten bemängelten gemäss Medienmitteilung auch die fehlende Abklärung der Abgabe von Arbeiten der Werkbetriebe an Dritte wie Landwirte und der fehlende zeitliche Druck.

Das Gemeindefahrzeug kann nicht mehr genutzt werden, da das Strassenverkehrsamt ihm die Zulassung entzog. Im Hinblick auf den Zusammenschluss zur Gemeinde Zurzach mache es aber keinen Sinn, wenn Rekingen ein neues Fahrzeug anschaffe, heisst es in der Medienmitteilung. Die Werkbetriebe Zurzach kaufen ein Fahrzeug für die Gemeinde Zurzach ein, das den Fahrzeugpark perfekt ergänzt würde.

Bauamtfahrzeug: Antrag wird überarbeitet

«Die Gemeinde Rekingen übernimmt einen Anteil von 130'000 Franken. Dieser Betrag entspricht einer eins zu eins Ersatzbeschaffung für das Bauamt Rekingen», heisst es in der Medienmitteilung. Diese Kosten wären für die Gemeinde Rekingen auch ohne Zusammenschluss angefallen. Das Geschäft wird nun entweder an der nächsten und letzten Wintergmeind von Rekingen vorgelegt – oder an einer der kommenden Einwohnergemeindeversammlungen der neuen Gemeinde Zurzach.

Den Kreditantrag für die Instandstellung des Archivs über 86'000 Franken genehmigte das Stimmvolk. Durch den Zusammenschluss und die Umverteilung der Verwaltungsstandorte sei es notwendig, die Archive aufzuarbeiten und zugänglich zu machen, schreibt der Gemeinderat im Traktandenbericht.

Des Weiteren segneten die Rekingerinnen und Rekinger den Rechenschaftsbericht 2020, und die Teiländerung Bauzonen- und Kulturlandplan ab. Unter Verschiedenem wurde auf die Ausstellung Neun Ortschaften – eine Gemeinde im Bezirksmuseum Höfli aufmerksam gemacht. Zudem rief der Gemeinderat zur Gründung eines Vereins Pro Rekingen auf.

Ziele der Vereinsgründung sind, dass die Ortschaft Rekingen ein aktiver Teil der Gemeinde Zurzach ist, Bewährtes pflegt und Innovationen in und für die Gemeinde Zurzach fördert. Die Bevölkerung soll die Bedürfnisse aus Rekingen an das Mitglied der Begleitkommission übermitteln.

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