Fussball, 2. Liga inter
Der FC Klingnau verliert erneut – er unterliegt Grenchen mit 0:2

Trotz einer Verbesserung gegenüber der Vorwoche verliert der FC Klingnau erneut. Er muss ein 0:2 in Grenchen hinnehmen. Der Glaube an den Ligaerhalt lebt dennoch.

Alessandro Crippa
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Der FC Klingnau (hier mit dem aktuell verletzten Heroid Gjoshi, rechts) unterliegt beim FC Grenchen mit 0:2.

Der FC Klingnau (hier mit dem aktuell verletzten Heroid Gjoshi, rechts) unterliegt beim FC Grenchen mit 0:2.

Alessandro Crippa

Mitte der Woche ereignete sich eine spezielle Situation: Der FC Klingnau, der sich unter dem Strich befand, rutschte plötzlich wieder auf einen Nicht-Abstiegsplatz vor. Der Konkurrent Lachen/Altendorf hatte verloren und verlor einen Rang, weil er mehr Strafpunkte hat.

Nach dem Wochenende ist aber Klingnau wieder auf dem Abstiegsplatz. Das Team von Trainer Samir Bajramovic unterlag dem FC Grenchen 15 auswärts mit 0:2. Gleichzeitig gewann Lachen/Altendorf gegen Einsiedeln gleich mit 6:0. Drei Punkte fehlen Klingnau (22 Punkte) also aktuell auf einen Platz, der zum Verbleib in der 2. Liga interregional berechtigen würde.

Unglückliche Gegentore

Nach dem Spiel zeigte sich Trainer Samir Bajramovic zwar enttäuscht über eine weitere Niederlage, doch er sah auch eine Steigerung seiner Equipe im Vergleich zur Vorwoche. Zur Pause stand es noch 0:0 in der «Uhrenstadt». Die Viererkette habe einen guten Job gemacht, befand der Trainer.

Nach einer Stunde fiel das erste Tor und es war aus Klingnauer Sicht höchst unglücklich: Torhüter Robin Süess, der sonst so viel Ruhe und Sicherheit ausstrahlt, konnte eine Flanke nicht behändigen und so kullerte der Ball ins Tor. Und auch beim 2:0 kurz vor Schluss trudelte der Ball vom Pfosten doch noch hinter die Linie. «Hätte es eine Unebenheit auf der Torlinie gehabt, wäre der Ball vielleicht wieder rausgesprungen», scherzte Bajramovic.

Klingnau-Trainer Samir Bajramovic hat viel Arbeit vor sich.

Klingnau-Trainer Samir Bajramovic hat viel Arbeit vor sich.

Alessandro Crippa

Der Trainer glaubt aber nicht, dass seinem Team das Pech an den Füssen klebt und ist zuversichtlich, dass es am kommenden Wochenende im Spiel gegen den FC Mutschellen die Trendwende hinbekommt.