Döttingen
Vom Montikreisel bis Klingnau: Wintergmeind sagt Ja zum Kredit für Strassensanierung – Gemeindehaus erhält Photovoltaikanlage auf dem Dach

Für 958'000 Franken saniert Döttingen die Hauptstrasse. Das hat die Gemeindeversammlung beschlossen. Auch das Budget für das kommende Jahr segnete die Wintergmeind ab.

Drucken
Auf dem Gemeindehaus in Döttingen wird bald eine Photovoltaikanlage aufgebaut.

Auf dem Gemeindehaus in Döttingen wird bald eine Photovoltaikanlage aufgebaut.

zvg

2023 starten die Bauarbeiten: Döttingen erneuert die Hauptstrasse zwischen dem Montikreisel beim Bahnhof bis zur Grenze zu Klingnau und stattet sie mit einem lärmarmen Belag aus. Die Wintergmeind genehmigte am Mittwoch den Kredit über 958'000 Franken. Der Gemeinderat rechnet mit einem Bundesbeitrag von etwa 25'000 Franken.

Vom Kreisel bis zum Restaurant Fischerstube bleibt die Strassenführung unverändert. Danach wird sie bis nach Klingnau leicht angepasst und die Breite auf 6,5 Meter vereinheitlicht. Unter anderem wird beim Kreisel eine Lampe so versetzt, dass der Fussgängerstreifen besser ausgeleuchtet wird.

Ausserdem segneten die 67 anwesenden von insgesamt 2052 Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern den Kredit über 269'000 Franken für eine Photovoltaikanlage auf dem Gemeindehaus mit autarker Stromversorgung ab. Die Anlage soll einen grossen Teil des Eigenverbrauchs decken. Hier rechnet der Gemeinderat mit einem Förderbeitrag von rund 27'000 Franken.

Im Budget 2022 war ursprünglich ein Kredit für eine kleinere Anlage enthalten. Wegen Lieferengpässen bei den Lieferanten und hoher Auslastung der Monteure kann sie nicht in diesem Jahr umgesetzt werden. Der Gemeinderat überarbeitete deshalb das Konzept und entschied sich, das Gemeindehaus elektrisch autark betreiben zu wollen. So wäre das Gebäude von längeren Stromausfällen nicht betroffen.

Deshalb wurde für das Gemeindehaus gemäss Einladung eine Photovoltaikanlage mit 81,34 Kilowattpeak, einem Batteriespeicher mit Notstrombetrieb und einem Notstromaggregat konzipiert. Im Normalfall könne damit ein grosser Teil des erforderlichen Stroms für den Eigengebrauch selbst produziert werden, schreibt der Gemeinderat.

Auch das Budget 2023 mit einem unveränderten Steuerfuss von 110 Prozent nahm die Gemeindeversammlung mit grossem Mehr an. (sga)