Döttingen
Standing Ovation für den abtretenden Ammann Peter Hirt – und ein Ja zu allen Traktanden

Die Döttinger Einwohnergemeindeversammlung genehmigt alle Traktanden und verabschiedet den Gemeindevorsteher, der nach fast einem Vierteljahrhundert in der Exekutive Ende Jahr abtritt.

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Ein Glas Döttinger Wein für den abtretenden Gemeindeammann Peter Hirt und seine Frau Sonja (vorne). Hinten stehen Gemeinderat Steven Weill, Gemeinderätin Ester Blum und der künftige Ammann Michael Mäder.

Ein Glas Döttinger Wein für den abtretenden Gemeindeammann Peter Hirt und seine Frau Sonja (vorne). Hinten stehen Gemeinderat Steven Weill, Gemeinderätin Ester Blum und der künftige Ammann Michael Mäder.

zvg

Über fünf Traktanden hat das Döttinger Stimmvolk am Mittwochabend entschieden. Doch keines löste derart Emotionen aus wie die Verabschiedung des langjährigen Gemeindeammannes Peter Hirt (parteilos). Über 20 Jahre lang leitete er die Geschicke der Zurzibieter Gemeinde, insgesamt war er 26 Jahre in der Exekutive – in den Jahren 1986/87 sowie ab 1998 bis heute. Ende dieses Jahres tritt er nun ab.

In Reimform blickten seine Gemeinderatskollegen auf Peter Hirts Amtsjahre zurück. Mit anhaltendem Applaus und einer Standing Ovation würdigten die 65 anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger seinen Einsatz für die Gemeinde. Als seinem Nachfolge wählte das Stimmvolk den bisherigen Gemeinderat Michael Mäder (SVP).

Im Gegensatz zur Verabschiedung des Ammanns hatten die offiziellen Traktanden der Gmeind zuvor keine Wortmeldungen ausgelöst. So erhielt die Regionale Jugendarbeit Döttingen-Klingnau grosse Zustimmung. Mit grossem Mehr genehmigte die Wintergmeind zuerst die Auflösung des bestehenden und danach die Annahme des neuen Gemeindevertrags. Die Jugendlichen erhalten somit einen neuen Jugendtreff in der Turnhalle Bogen in Döttingen. Die Finanzierung erfolgt durch Döttingen und Klingnau gemäss ihren Einwohnerzahlen respektive zwölf Franken pro Einwohner.

Ohne Diskussion bestätigte das Stimmvolk das ausgeglichene Budget mit einem gleichbleibenden Steuerfuss von 110 Prozent. Mit grossem Mehr sagte die Wintergmeind auch Ja zum Kredit über 1,02 Millionen Franken für die Erneuerung des Hebewerks der ARA Klingnau. (sga)

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