Die besten Bilder der Charakterbäume in Schneisingen

Daniel Weissenbrunner
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Herzlibaum (zwischen Schneisingen und Siglistorf) Vermutlich das grösste Herz von Schneisingen! Der Kirschbaum mit seinem Efeuherz hat schon manchem ein Lächeln entlockt. Jeder kann es anders interpretieren. Vielleicht will uns der Baum sagen, dass man in der Natur nichts erzwingen darf und dass manch Schönes am Wegrand steht - wenn man es sieht? Die Herzform ergibt sich zufällig, wird nicht in Form geschnitten.
Blutbuche (Obere Bergstrasse) Die mächtige Buche ist wegen ihrer Grösse und der besonderen Farbe ein Blickfang. Sie wurde zwischen 1935 und 1940 gepflanzt. Blutbuchen entstehen in der Natur durch einen Gendefekt bei Rotbuchen nur zufällig. Das erste Exemplar sei 1190 in Zürich gefunden worden. Andererseits wird behauptet, alle heutigen Blutbuchen stammen von einem Mutterbaum in Thüringen ab.
Eiche (beim Forstwerkhof) Sie gilt als Hüterin des Forstwerkhofes: Die kräftige und standfeste Eiche schmückt den historischen Wegweiser. Hier verlief früher der ganze Verkehr zwischen Baden und Kaiserstuhl. Der mächtige Baum mit über einem Meter Durchmesser prägt nicht nur die Landschaft, sondern bietet unzähligen Lebewesen Raum. Dieser ökologische Nutzen übersteigt den materiellen Wert um ein Vielfaches.
Linde (beim Schulhaus Aemmert) Der Baum dient den Schülerinnen und Schülern im Sommer als Schattenspender und im Winter als Rückzugsort bei einer Schneeballschlacht. Nach dem Verblühen spürt man eine klebrige Schicht auf den Blättern (Nektar). Nicht nur die Blüten und Früchte sind wertvoll, auch das weiche Holz. Durch die immer wieder austreibenden Bäume konnten aus einem Stock mehrere Bäume geerntet werden.
Linde (beim Schulhaus Aemmert) Der Baum dient den Schülerinnen und Schülern im Sommer als Schattenspender und im Winter als Rückzugsort bei einer Schneeballschlacht. Nach dem Verblühen spürt man eine klebrige Schicht auf den Blättern (Nektar). Nicht nur die Blüten und Früchte sind wertvoll, auch das weiche Holz. Durch die immer wieder austreibenden Bäume konnten aus einem Stock mehrere Bäume geerntet werden.
Winterlinde (beim Gemeindehaus) Durch ihren Standort kommt die Winterlinde «Bonardi» optimal zur Geltung. Im Sommer spendet sie, mit einem Durchmesser von 70 Zentimetern, Schatten und dient als Lebensraum für zahlreiche Tiere. Linden hatten stets eine besondere Bedeutung. Schon die Germanen pflanzten sie an Marktplätzen. Unter ihnen wurde getanzt, geheiratet, manchmal auch gerichtet und verurteilt..