Aus neun Ortschaften entsteht Zurzach: Was die Kinder über ihren Ortsteil sagen

Schülerinnen und Schüler sowie ein Slampoet Kilian Ziegler sind Teil der neuen Kommunikationsstrategie der flächenmässig bald grössten Gemeinde im Kanton.

Stefanie Garcia Lainez
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Daniel Dahiya, Kaiserstuhl: «Wir sind das lebendige Künstlerviertel und der Kulturmittelpunkt des neuen Zurzach. Unser Ort trägt zwar den Titel ‹winzigste Stadt der Schweiz›, hat aber ganz viele total romantische Ecken.»
Tobias Gygax, Rümikon: «Wir sind das Panoramadorf mit dem extrem coolen Blick auf den Rhein, der hier einen schönen Bogen macht. Bei uns ist sehr besonders, dass der Fluss bis hinüber zum deutschen Ufer ganz zur Schweiz gehört.»
Fabian Spuhler, Wislikofen: «In unserem Dorf steht die Propstei, die ein wichtiges religiöses Zentrum ist. Jedes Jahr findet hier auch die ETH-Winterschule mit sehr gescheiten Leuten aus aller Welt statt. Bei uns gibt es sogar eine Privatschule.»
Lena Wenzinger, Mellstorf: «1899 schlossen wir uns mit Wislikofen zusammen und kennen uns deshalb aus mit Zusammenschlüssen. Jetzt bekommen wir ein eigenes Wappen mit einer blauen Frühlingsblume drauf. Die gibt es fast nirgends sonst. Sie heisst Küchenschelle, Wolfspfote oder Güggelblueme.»
Ana Meier, Böbikon: «Wir sind das eine Bergdorf. Als einzige Ortschaft haben wir einen Weiler, der heisst Rütihof. Bei uns gibt es auch ein Güggehü etwas oberhalb vom Dorf. Das ist so ziemlich genau der Mittelpunkt des neuen Zurzach.»
Giuliana Campanella, Baldingen: «Wir sind das andere Bergdorf. Es gibt Leute, die sagen, so schön wie bei uns sei es sonst im Aargau nicht. Bei uns werden die Säue auf die Wiese gelassen. Es gibt im Dorf eine schöne Kirche und sogar einen Wasserturm.»
Laney Hitz, Rekingen: «Wir sind das Dorf mit den spannenden alten Fabriken. Bei uns ist die Vielfalt der Meinungen ziemlich breit. Auch unsere Meinung zählt hier schon lange, wir sind nämlich eine kinderfreundliche Gemeinde, sagt Unicef.»
Valentina Font-Tabrizian, Bad Zurzach: «Wir sind das Marktviertel und kein Dorf und keine Stadt, sondern ein Flecken. Wir haben eine eigene Heilige, die Verena. Und im Park steht ein tolles Schloss. Die Jubla hat sogar eine eigene Villa für uns Kinder, und der Pumptrack ist wirklich cool!»
Benjamin Huber, Rietheim:  «Bei uns dreht sich alles ums Wasser. Zum Beispiel in der Aue, wo viele Tiere leben. Wasser braucht es auch für das Bier, das in unserem Dorf gebraut wird. Es ist so gut, dass es sehr viele Leute in der Umgebung gerne trinken.»

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