Reinach
Frühlingskarten-Vernissage der Stiftung Lebenshilfe: «Spiele» werden an fast 10'000 Haushalte verschickt

An der Frühlingskarten-Vernissage der Reinacher Stiftung Lebenshilfe sind drei Postkarten prämiert worden.

Natasha Hähni
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Die Jury bei der Auswahl der Gewinner-Bilder.

Die Jury bei der Auswahl der Gewinner-Bilder.

Zvg / Aargauer Zeitung

Die Stiftung Lebenshilfe lädt traditionell im Februar zur Frühlingskarten-Vernissage ein. Gäste können dort ihre drei Lieblingsbilder aus allen ausgestellten Zeichnungen wählen. Auch in diesem Jahr fand die Abstimmung online statt. 720 Personen haben daran teilgenommen.

Vor Ort kamen rund 80 abgegebene Wahlzettel dazu. Die zehn meistgenannten Bilder werden einer Jury mit Vertretenden aus Kultur, Politik, Wirtschaft sowie dem Stiftungsrat und Mitarbeitenden der Stiftung Lebenshilfe vorgelegt, wie es in einer Medienmitteilung der Stiftung heisst. Die Jury hat die Aufgabe, aus diesen zehn Bildern drei auszuwählen, die dann als Postkarten gedruckt werden.

Prominente Gesichter aus Kunst und Politik in der Jury

In diesem Jahr bestand die Jury aus sechs Personen. Nationalratspräsidentin Irène Kälin vertrat die Politik, Nationalrat und Präsident des Aargauer Gewerbeverbandes Benjamin Giezendanner war als Vertretung von Unternehmen und Wirtschaft in der Jury und Fotograf Jiri Vurma repräsentierte die Kunstschaffenden. Zusätzlich haben Stiftungsrätin Monica Künzler, sowie die Mitarbeitenden Andrea von der Heyde und Roger Eggerschwiler die Stiftung vertreten.

Immer im Sommer bestimmen die Klientinnen und Klienten der Stiftung das Thema, das sie im Folgejahr begleiten wird. Dieses Jahr war «Spiele», das Motto der Wahl. Die dazugehörigen Bilder sind im Rahmen der Frühlingskarten-Aktion entstanden. Wie die Stiftung festhält, lauteten die Jahresthemen zuletzt «Safari», «Seefahrerei» und «Mittelalter».

Ist das Motto festgelegt, wird das in Werkstätten besprochen. «Dabei entstehen viele Ideen, die umgesetzt werden wollen», heisst es. Für diese Frühlingskarten-Vernissage wurden 67 Bilder angefertigt. Das Karten-Set wird an über 9800 Empfänger verschickt. «Wir hoffen, dass nächstes Jahr die Vernissage wieder mit Klientinnen und Klienten stattfinden kann», sagt Geschäftsleiter Philippe ­Crameri.