Gemeindeversammlung
Die Staffelbacher werden wegen Bau- und Nutzungsordnung zum dritten Mal zur Kasse gebeten

Zudem wird an der Gmeind vom 11. Juni über den Beitritt zum neuen Forstbetrieb Suhrental Ruedertal entschieden.

Flurina Dünki
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 Sicht auf Staffelbach von Moosleerau her.

Sicht auf Staffelbach von Moosleerau her.

Britta Gut

Die Ausarbeitung der Gesamtrevision der Bau- und Nutzungsordnung wird teurer. Für den Entwurf der BNO und des Räumlichen Entwicklungsleitbilds (REL) von Staffelbach, die nach Abschluss des Mitwirkungsverfahrens nun beide beim Kanton zur Vorprüfung liegen, ist ein Zusatzkredit für 55'000 Franken nötig. Er wird der Gemeindeversammlung vom 11. Juni beantragt.

Zwei frühere Gmeinden hatten zuvor insgesamt 145'000 Franken gutgeheissen. Zusatzaufwand ergab sich etwa durch Umfragen bei Grundeigentümern und Gewerbebetrieben, zusätzliche Abklärungen bezüglich Ortsdurchfahrt oder Prüfungen zusätzlicher Anträge auf Ein- und Umzonung.

Die Rechnung 2020 schliesst statt mit dem budgetierten Gewinn von 6672 Franken mit einem solchen von 299'825 Franken. Dies wegen Wegfalls von Veranstaltungen im Coronajahr, Einsparungen bei Verwaltung, Kultur/Sport und Soziale Sicherheit sowie einer Wertberichtigung der Dätwyler Holding AG (der Marktwert 2020 liegt mit 264'710 Franken weit über den 191'992 Franken im Vorjahr).

Die Gmeind bestimmt zudem über einen jährlichen Sockelbeitrag von 28'475 Franken für den neuen Forstbetrieb Suhrental Ruedertal. Die Ortsbürger müssen (vor der Einwohner­gmeind) über den Beitritt zum neuen Forstbetrieb und über die Auflösung des Forstbetriebs Oberes Suhrental bestimmen. Und über die damit verbundene einmalige Kapitaleinlage von 66'506 Franken. (fdu)

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