Gemeinderatswahlen
Prognose: Kampfwahlen mobilisieren bislang nicht mehr als sonst

So viele Kuverts sind in Schöftland und Reinach bisher eingetroffen.

Cynthia Mira
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Wie hoch ist die Stimmbeteiligung in Reinach und Schöftland bisher? (Symbolbild).

Wie hoch ist die Stimmbeteiligung in Reinach und Schöftland bisher? (Symbolbild).

Horatio Gollin / Aargauer Zeitung

Am Sonntag wird auf kommunaler Ebene gewählt. Besonders spannend werden die Gesamterneuerungswahlen in Reinach und Schöftland. Aber wie gross ist die Stimmbeteiligung in den beiden Gemeinden bisher?

1200 Kuverts trafen bis gestern Mittag auf der Gemeinde Schöftland ein. Die Stimmbeteiligung liegt damit bei rund 40 Prozent, wie Gemeindeschreiber Michael Urben sagt. In den kommenden Tagen werden aber noch weitere Stimmen erwartet.

«Bei uns liegt die Beteiligung in der Regel bei 50 bis 60 Prozent.»

Das sei auch für diese Wahl die Prognose.

«Die Hochrechnungen zeigen, dass wir im oberen 50-Prozent-Bereich und damit im gewohnten Rahmen liegen.»

Die Gemeinde wäre aber bereit, sollte die Stimmbeteiligung doch noch höher ausfallen.

In Reinach liegt Beteiligung bisher etwas tiefer

Etwas weniger Rücklauf verzeichnet Reinach: «Bis gestern Morgen sind 1470 Kuverts eingetroffen», sagt Luca Zanatta, Gemeindeschreiber II. Bei 4438 Stimmberechtigten ergibt das eine Beteiligung von bisher rund 33 Prozent. «Wir gehen davon aus, dass die Stimmbeteiligung bis Sonntag zwischen 40 und 45 Prozent liegen wird», prognostiziert er. Zum Vergleich: Bei den Gesamterneuerungswahlen vor vier Jahren betrug die Stimmbeteiligung 41,3 Prozent.

In Reinach kämpfen acht Kandidaten um einen Gemeinderatssitz, wobei die vier Männer Markus Bitterli, Thomas Brem, Julius Giger (alle parteilos) und Bruno Rudolf (SVP) den Sitz des abtretenden Ammanns Martin Heiz erben wollen. Ebenfalls acht Kandidaten sind es in Schöftland. Dem Bisherigen Rolf Buchser (FDP) machen Anja Gestmann (SP) und Mauro Bino (Mitte) das Amt des Gemeindeammanns strittig.

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