Coronazeit
Das etwas andere «Wellness-Programm»: Wie sich die Junioren des FC Gontenschwil während der spielfreien Zeit fit halten

Kein Fussball, kein Training. Nicht so beim FC Gontenschwil. Die C-Junioren zeigen sich kreativ und trainieren aktuell draussen im Freien. Und sie härten sich ab.

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Sie sind «cool» nach ihrem Training: Die C-Junioren des FC Gontenschwil.

Tele M1
(cri)

Aktuell ruht der regionale Fussballbetrieb noch immer. Ebenfalls betroffen von dieser Massnahme sind auch die C-Junioren des FC Gontenschwil. Doch sie wollen nicht einfach nur warten, bis ihre Meisterschaft wieder startet und sie sich mit ihren Gegnern in den Spielen messen können. Sie haben ihr Training wegen der aktuellen Lage angepasst.

Joggen am Hallwilersee – das geht. Die Junioren halten sich so fit, auch wenn das nicht ihre Lieblingsdisziplin ist. Dass nicht gespielt werden kann, nervt die Nachwuchskicker. Er würde lieber Matches spielen, als ein solches Training, sagt Preston Kamalandua gegenüber Tele M1. Und Janick Dätwyler, Captain der Truppe, sagt:

«Für uns ist es schon ein wenig ärgerlich. Vor allem, weil wir eine gute Meisterschaft spielen und auch im Cup noch weitergekommen sind.»

3,8 Grad kalt ist der See und trotzdem finden es die Jungs eine gute Sache

Zu den Trainings, die die Junioren aktuell absolvieren, gehören auch harte Workouts. Alle Jungs beissen durch. Fürs Team und den Erfolg, versteht sich. Um die Fitness dürfte es also nicht so schlecht bestellt sein, wenn es bald wieder losgeht im Juniorenfussball. Zuletzt hat der Aargauische Fussballverband bekanntgegeben, dass im Nachwuchsbereich bald wieder Spiele stattfinden könnten.

Nach der intensiven Outdoor-Session mit vielen Sprints am Ufer des Hallwilersees, folgt noch der «Wellness-Part». Wobei: Wellness ist vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck dafür. Die Junioren steigen mutig, in den 3,8 Grad Celsius kalten Hallwilersee und härten sich damit ab. Die meisten halten dies für eine gute Idee, auch wenn sie kurz frieren. «Es ist mal was anderes», sagt einer der Junioren, der dieses Programm schätzt. «So sitzt man wenigstens nicht nur zuhause, wie beispielsweise während der Quarantäne.» Er ergänzt:

«Es ist sehr angenehm, ich kann es jedem empfehlen.»