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Niederlenz
Bruch in der Leitung: Am frühen Morgen traten 1,4 Millionen Liter Wasser aus

Der Wasserleitungsbruch an der Staufbergstrasse in Niederlenz war besonders ärgerlich. Warum, sagt Geschäftsführer Markus Blättler von der SWL Wasser AG.

Michael Hunziker
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Ein Wasserleitungsbruch bringt immer grössere Umtriebe mit sich. Derjenige am Dienstagmorgen an der Staufbergstrasse in Niederlenz war aber besonders ärgerlich. Denn gebrochen sei eine Leitung, die es seit kurzem gar nicht mehr brauche, erklärt Geschäftsführer Markus Blättler von der SWL Wasser AG aus Lenzburg.

Es handle sich, präzisiert er, um eine Verbindung zwischen der Transportleitung der SWL und dem Ortsnetz von Niederlenz, die ursprünglich dazu diente, den Löschschutz im Dorf sicherzustellen. Neu sei dies ohne diese Leitung möglich, deren Betrieb deshalb also nicht mehr notwendig.

Warum die alte Graugussleitung brach, ist unklar.

Warum die alte Graugussleitung brach, ist unklar.

Bild: zvg/SWL Wasser AG

Warum die Graugussleitung älteren Datums gebrochen ist, kann Blättler nicht sagen. Weder hätten sich die Temperaturen im kritischen Bereich bewegt noch sei die Lage von über einem Meter in der Tiefe problematisch. Bemerkt wurde der Schaden um etwa 7.20 Uhr. Es sei eine grössere Menge Wasser ausgetreten, sagt Blättler und nennt die Zahl von rund 1,4 Millionen Litern. Ein Glück sei gewesen, dass Feuerwehr und Bauunternehmer mit den nötigen Maschinen – sprich: Bagger und Dumper – schnell vor Ort gewesen seien.

Die Schieber wurden schliesslich rasch geschlossen, die Leitung abgetrennt, die Grube zugeschüttet und die Durchfahrt wieder freigegeben. «Deckel drauf und fertig», fasst es Blättler zusammen. Der Belag werde zu einem späteren Zeitpunkt erneuert.